Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Donald Trump: Das sagt der US-Präsident zu Rücktrittsgerüchten von Pompeo

Kandidatur für US-Senat  

Das sagt Trump zu den Rücktrittsgerüchten von Pompeo

23.11.2019, 16:59 Uhr | AFP

Donald Trump: Das sagt der US-Präsident zu Rücktrittsgerüchten von Pompeo. Donald Trump (l.) und Mike Pompeo: Der Außenminister (r.) verhält sich stets loyal zum US-Präsidenten.  (Quelle: imago images/UPI Photo)

Donald Trump (l.) und Mike Pompeo: Der Außenminister (r.) verhält sich stets loyal zum US-Präsidenten. (Quelle: UPI Photo/imago images)

Bewirbt sich US-Außenminister Pompeo für einen Senatssitz in Kansas? Dann müsste er sein jetziges Amt abgeben. Erstmals äußert sich Präsident Trump zu den Gerüchten. 

US-Präsident Donald Trump hat Rücktrittsgedanken seines Außenministers Mike Pompeo bestätigt. Trump sagte am Freitag im Fernsehsender Fox News, dass er einen Rücktritt Pompeos unterstützen würde, wenn dieser bei der Wahl 2020 in seinem Heimatstaat Kansas für den US-Senat kandidieren wolle. Pompeo habe ihm gesagt: "Schau, ich würde lieber bleiben, wo ich bin", berichtete Trump. Kansas liege Pompeo aber sehr am Herzen.

Trumps Äußerungen sind die erste offizielle Bestätigung von Gerüchten über eine mögliche Senatskandidatur Pompeos. Der Außenminister hat sich bisher nicht klar dazu geäußert. Er war zuletzt allerdings mehrfach nach Kansas gereist und hat dortigen Medien immer wieder Interviews gegeben.

Pompeo will Senatssitz der Republikaner sichern

Nach Angaben des US-Präsidenten erwägt Pompeo eine Kandidatur, um den Senatssitz der Republikaner zu sichern. Trump fügte hinzu, dass Pompeo einen "Erdrutschsieg" einfahren würde, "weil sie ihn in Kansas lieben".

Der Bundesstaat Kansas ist seit Jahrzehnten fest in republikanischer Hand, zuletzt wurde dort 1932 ein Demokrat in den Senat gewählt. Bei der Wahl im November 2020, bei der sich Trump um eine zweite Amtszeit bewirbt, scheint das Rennen aber offener zu sein. 2018 wählten die Bürger in Kansas einen demokratischen Gouverneur und für die Senatskandidatur der Republikaner bewirbt sich unter anderem Kris Kobach, der als Hardliner in der Einwanderungspolitik gilt und gemäßigte Wähler wohl eher abschrecken dürfte.

Pompeo steht Trump sehr nahe

Der 55-jährige Pompeo, der der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung entstammt, hatte den Bundesstaat Kansas schon ab 2011 als Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus vertreten. 2017 ernannte Trump ihn dann zum Direktor des Auslandsgeheimdienstes CIA. Nach dem Rauswurf von Rex Tillerson wurde Pompeo im März 2018 Außenminister.
 

 
Mike Pompeo ist ein enger Vertrauter des US-Präsidenten und positioniert sich stets demonstrativ loyal zu Trump. Zuletzt war aber auch er in der Ukraine-Affäre unter Druck geraten. Der US-Spitzendiplomat Gordon Sondland gab am Mittwoch im US-Kongress an, er habe Pompeo und Vizepräsident Mike Pence über Trumps Bemühungen auf dem Laufenden gehalten, Druck auf die Ukraine auszuüben. "Jeder war eingebunden", sagte der US-Botschafter bei der EU.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal