Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

USMCA: US-Repräsentantenhaus billigt neues Freihandelsabkommen

Zähe Verhandlungen  

US-Repräsentantenhaus billigt neues Freihandelsabkommen

20.12.2019, 10:51 Uhr | dpa

USMCA: US-Repräsentantenhaus billigt neues Freihandelsabkommen. Das Repräsentantenhaus in Washington: Die Zustimmung des Senats, der zweiten Parlamentskammer der USA, steht noch aus. (Quelle: AP/dpa/Julio Cortez)

Das Repräsentantenhaus in Washington: Die Zustimmung des Senats, der zweiten Parlamentskammer der USA, steht noch aus. (Quelle: Julio Cortez/AP/dpa)

Das US-Repräsentantenhaus hat dem neuen Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko zugestimmt. Zuvor hatte es schwierige Nachverhandlungen mit den Demokraten gegeben. 

Nach zähen Nachverhandlungen hat das US-Repräsentantenhaus das überarbeitete Freihandelsabkommen für Nordamerika gebilligt. Die Kongresskammer stimmte am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit großer Mehrheit für das Paket. Die Zustimmung des US-Senats steht noch aus.

Das USMCA genannte Abkommen für die USA, Mexiko und Kanada wird den 1994 abgeschlossenen nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta ablösen. Das Abkommen betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar (20,8 Billionen Euro) ab. Die Partnerländer tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,4 Billionen Dollar aus.

Neue Regelungen nach 25 Jahren

Das Handelsabkommen baut in großen Teil auf Nafta auf, sieht aber unter anderem neue Regelungen für die Autoindustrie vor, gewährt US-Farmern besseren Zugang zu den Märkten in den Nachbarländern und umfasst Vorschriften für den Schutz geistigen Eigentums und den Handel im Bereich Digitales. Letzteres spielte vor 25 Jahren noch kaum eine Rolle. Nun gilt zum Beispiel, dass elektronisch vertriebene Bücher, Musik, Spiele und Software zollfrei gehandelt werden dürfen.

Die Staats- und Regierungschefs der drei Länder hatten den USMCA-Vertrag ursprünglich Ende vergangenen Jahres am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires unterzeichnet. Mexiko hatte das Abkommen als erstes der drei Länder ratifiziert. In den USA sperrten sich die Demokraten, die im Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, jedoch lange gegen eine Ratifizierung, weil sie Nachbesserungsbedarf sahen. Nach schwierigen Nachverhandlungen zwischen den Demokraten und der Regierung wurde vor einigen Tagen schließlich eine Einigung erreicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal