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USA: Donald Trump will den Tod des Boston-Attentäters – Urteil soll gelten

Urteil soll gelten  

Trump will den Tod des Boston-Attentäters

03.08.2020, 11:15 Uhr | dpa

USA: Donald Trump will den Tod des Boston-Attentäters – Urteil soll gelten. Dschochar Zarnajew und Donald Trump: Der US-Präsident fordert ein erneutes Todesurteil für den Boston-Attentäter. (Archivbild/Collage) (Quelle: imago images/ZUMA Wire, Media Punch)

Dschochar Zarnajew und Donald Trump: Der US-Präsident fordert ein erneutes Todesurteil für den Boston-Attentäter. (Archivbild/Collage) (Quelle: ZUMA Wire, Media Punch/imago images)

Er sollte durch die Giftspritze sterben, doch ein Berufungsgericht hob das Todesurteil gegen den Boston-Bomber auf. US-Präsident Trump passt diese Entscheidung gar nicht. Er will den jungen Mann sterben sehen. 

US-Präsident Donald Trump hat die Aufhebung des Todesurteils gegen den Attentäter von Boston, Dschochar Zarnajew, durch ein US-Berufungsgericht kritisiert. "Selten hat jemand die Todesstrafe mehr als der Boston-Bomber Dschochar Zarnajew verdient", schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter. "So viele Leben verloren und ruiniert."

Zarnajew hatte im April 2013 gemeinsam mit seinem kurze Zeit später getöteten Bruder Tamerlan im Zieleinlauf des Boston-Marathons zwei Sprengsätze gezündet. Drei Menschen wurden bei dem Attentat getötet und 260 verletzt. Zarnajew hatte die Tat gestanden und sitzt heute in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado.

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Waren die Geschworenen im Prozess nicht unvoreingenommen? 

Am Freitag wurde das Todesurteil gegen den gebürtigen Tschetschenen aufgehoben. Zur Begründung hieß es, im Prozess sei nicht sichergestellt worden, dass die Geschworenen unvoreingenommen gegenüber Zarnajew seien. Die Richter ordneten an, dass über das Strafmaß neu entschieden werden müsse.

Trump schrieb, die Regierung müsse erneut die Todesstrafe in einer Neuauflage des ursprünglichen Prozesses beantragen. "Unser Land kann die Entscheidung des Berufungsgerichts nicht stehen lassen", schrieb Trump.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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