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Trump-Parteitag verzeichnet schlechte Einschaltquote im TV

Enttäuschung für Trump  

Schlechte TV-Quoten für Republikaner-Parteitag

26.08.2020, 05:44 Uhr | dpa

US-Moderatorin: Überdrehte Rede von Trump-Anhängerin sorgt für Spott

Beim Parteitag der US-Republikaner hat Trump-Anhängerin Kimberly Guilfoyle mit ihrer Rede Aufsehen erregt. Sie fiel vor allem durch ihre Lautstärke auf. (Quelle: t-online.de)

Schlechte Quoten: Auch diese skurrile Rede von Kimberly Guilfoyle sorgte nicht für mehr Zuschauer vor den Fernsehgeräten. (Quelle: t-online.de)


Die Einschaltquoten dürften dem US-Präsidenten nicht gefallen: Der Parteitag seiner Republikaner lockt weniger Menschen vor den Fernseher als der seiner Herausforderer. Die Zahlen geben jedoch kein vollständiges Bild ab.

Der Parteitag der Republikaner von US-Präsident Donald Trump ist am ersten Abend bei den TV-Einschaltquoten hinter dem Treffen der Demokraten in der vergangenen Woche zurückgeblieben. Die Republikaner hätten am Montagabend verteilt über sechs Fernsehsender 15,84 Millionen Zuschauer vor die Geräte gelockt, wie US-Medien am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf die Firma Nielsen Media Research berichteten. Am ersten Abend des Parteitags der Demokraten exakt eine Woche zuvor waren es demnach 18,69 Millionen Zuschauer. Trump hatte die Einschaltquoten der Demokraten nach deren erstem Abend als "sehr schlecht" bezeichnet.

Die Quoten berücksichtigen nicht die Zuschauer, die die Parteitage über Streaming-Plattformen verfolgen. Die Zahl der Zuschauer bei den Republikanern lag rund 30 Prozent niedriger als beim Parteitag 2016, als Trump erstmals zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl nominiert wurde. In diesem Jahr finden die Parteitage wegen der Corona-Pandemie weitgehend virtuell statt. Traditionell sind sie Mega-Events mit Tausenden Delegierten und Gästen. Sie sollen die Begeisterung für die Kandidaten wenige Monate vor der Wahl schüren.

Die Delegierten beim Parteitag der Republikaner hatten am Montag Trump einstimmig als ihren Kandidaten für die Wahl am 3. November nominiert. Er will die Nominierung mit einer Rede vom Weißen Haus aus am Donnerstag annehmen. In der vergangenen Woche hatten die Demokraten Ex-Vizepräsident Joe Biden als Kandidaten gekürt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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