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Twitter sperrt Konten von angeblichen schwarzen Trump-Unterstützern

Gefälschte Online-Botschaften  

Twitter sperrt Konten von falschen Trump-Unterstützern

14.10.2020, 11:10 Uhr | AFP

Twitter sperrt Konten von angeblichen schwarzen Trump-Unterstützern. Das Symbol von Twitter: Der Kurznachrichtendienst sorgt sich um Falschnachrichten, die über die Plattform verbreitet werden. (Quelle: Reuters/Mike Blake/File Photo)

Das Symbol von Twitter: Der Kurznachrichtendienst sorgt sich um Falschnachrichten, die über die Plattform verbreitet werden. (Quelle: Mike Blake/File Photo/Reuters)

In den USA wird vor der Wahl im November eine intensive Debatte über gefälschte Online-Botschaften geführt. Twitter löschte nun Konten, über die angebliche Afroamerikaner zur Wiederwahl des US-Präsidenten aufriefen.

Der Online-Dienst Twitter hat mehrere gefälschte, angeblich von Afroamerikanern angelegte Konten gesperrt, in denen zur Wahl von US-Präsident Donald Trump aufgerufen wurde. Die betroffenen Konten hätten binnen weniger Tage mehrere tausend Anhänger gewonnen, teilte Twitter mit. Derartige Vorgänge würden als Manipulation der öffentlichen Debatte gewertet.

"Unsere Teams arbeiten unermüdlich daran, diese Aktivitäten zu untersuchen", sagte ein Sprecher des in San Francisco ansässigen Unternehmens. Twitter treffe Maßnahmen, wenn Beiträge in dem Online-Dienst gegen die Unternehmensrichtlinien verstießen.

Intensive Debatte über gefälschte Online-Botschaften 

Bei den meisten der Konten seien Bilder echter Afroamerikaner verwendet worden, sagte der auf die Verbreitung von Falschinformationen im Internet spezialisierte Wissenschaftler Darren Linvill von der Clemson University. In einem Tweet hieß es demnach: "Ja, ich bin schwarz und ich wähle Trump! Die Liberalen werden das nicht mögen, aber das ist mir egal." Die Nachricht vom 17. September wurde 6.000 Mal geteilt.

In den USA wird die Debatte über gefälschte Online-Botschaften und -Konten angesichts der Präsidentschaftswahl am 3. November besonders intensiv geführt. Facebook und andere Internet-Unternehmen ergriffen in den vergangenen Monaten bereits diverse Maßnahmen gegen aufwiegelnde, manipulative und irreführende Botschaften auf ihren Seiten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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