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Donald Trump lässt über Kandidatur zur US-Wahl 2024 abstimmen


Mit falschen Anschuldigungen
Trump lässt über Kandidatur 2024 abstimmen


Aktualisiert am 19.12.2020Lesedauer: 2 Min.
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US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses: In der Öffentlichkeit gesteht er seine Niederlage nicht ein – hinter den Kulissen laufen aber bereits Vorbereitungen für seine nächste Kandidatur.Vergrößern des Bildes
US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses: In der Öffentlichkeit gesteht er seine Niederlage nicht ein – hinter den Kulissen laufen aber bereits Vorbereitungen für seine nächste Kandidatur. (Quelle: Patrick Semansky/dpa)

Donald Trump weigert sich beharrlich, seine Niederlage gegen Joe Biden einzugestehen – zumindest öffentlich. Im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die nächste Wahl.

Donald Trump hat die Wahl gegen Joe Biden verloren. Auch wenn er das offiziell noch nicht zugegeben hat, scheint Trump bereits eine Kandidatur bei den nächsten US-Wahlen 2024 vorzubereiten.

Darauf deutet eine vom Trump-Team gestartete Befragung per E-mail hin. Unter der – falschen – Überschrift, die "radikale Linke" hätte die Wahl von Präsident Trump gestohlen, werden die Trump-Unterstützer gefragt: "Glauben Sie, dass Präsident Trump 2024 für das Amt des Präsidenten kandidieren sollte?"

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Die Mail, die seit Mittwoch in den sozialen Netzwerken kursiert, stellt für Trump allerdings auch ein Problem dar: Ein US-Präsident kann laut Verfassung nur zwei Amtszeiten absolvieren. Wenn Trump sich also auf eine weitere Kandidatur 2024 vorbereitet, gesteht er damit indirekt ein, dass er die Wahl 2020 verloren hat.

Wilde Anschuldigungen ohne jeden Beweis

Bisher hat Trump jedoch strikt vermieden, seine Niederlage gegen Biden einzugestehen. Er hat knapp 60 Klagen gegen das Wahlergebnis verloren, legt aber immer wieder nach. Zuletzt vermutete er – ohne irgendeinen Beweis zu präsentieren – die Wahlmaschinen hätten Biden zwei bis drei Prozent der Stimmen zugeschoben.

Trump war auch überhaupt nicht erfreut, dass der führende Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, Biden letztendlich zum Wahlsieg gratuliert hat. "Es ist noch zu früh, um aufzugeben", twitterte Trump.

Letztendlich ist die Wahl jedoch entschieden. In den 50 US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington hatten am Montag die 538 Wahlleute stellvertretend für das Volk ihre Stimmen für den künftigen Präsidenten abgegeben. Biden bekam erwartungsgemäß die Stimmen von 306 Wahlleuten und damit 36 mehr als für den Sieg erforderlich sind. Für Trump stimmten 232 Wahlleute.

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