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Auch in Kansas: Demonstranten dringen ins Kapitol ein

Proteste in den USA  

Auch in Kansas: Demonstranten dringen ins Kapitol ein

06.01.2021, 23:04 Uhr
Auch in Kansas: Demonstranten dringen ins Kapitol ein. Das Kansas State Capitol: Demonstranten sind Berichten zufolge in das Gebäude gelangt.  (Quelle: Getty Images/Education Images/Universal Images Group)

Das Kansas State Capitol: Demonstranten sind Berichten zufolge in das Gebäude gelangt. (Quelle: Education Images/Universal Images Group/Getty Images)

Lokale Medien berichten, dass in Kansas Demonstranten in das Repräsentantenhaus gelangt sind. In einem weiteren US-Bundesstaat wurde das Kapitol abgeriegelt. 

Nicht nur in Washington, auch in Kansas haben Demonstranten Berichten zufolge das Repräsentantenhaus des Bundesstaates gestürmt. Der örtliche Fernsehsender KSNT, der zum nationalen Sender NBC gehört, berichtet, dass Mittwochmittag (Ortszeit) Menschen in das Erdgeschoss des Kansas State Capitol gelangten. Wie die Zeitung "Kansas City Star" schreibt, handelt es sich um etwa 200 Unterstützer des amtierenden US-Präsidenten Donald Trumps. 

Wie KSNT und weitere örtliche Medien berichten, sind die Proteste jedoch friedlich. Auch Fotos in sozialen Netzwerken und von Journalisten zeigen, wie Demonstranten in einer Halle stehen. Einige haben Kreuze mitgebracht, andere US-amerikanische Flaggen. Die Polizei ist laut KSNT vor Ort, werde aber nicht tätig. Ein Wachmeister sagte dem Sender, die Demonstranten dürften sich in dem Gebäude aufhalten. 

Das Kapitol in Texas wurde wegen der Proteste in Washington vorsichtshalber geschlossen. Auch in dem Bundesstaat versammelten sich in der Hauptstadt Austin Berichten zufolge Hunderte Menschen vor dem Parlamentsgebäude. Wie auf Fotos der Journalistin Lynda M. González zu sehen ist, schwenken sie Fahnen, unter anderem von Trumps Wahlkampagne 2020.

Am Mittwoch sollte eigentlich das Wahlergebnis bestätigt werden. Der Demokrat Joe Biden hatte sich bei der Wahl im November gegen Amtsinhaber Trump durchgesetzt. Die Sitzung musste allerdings abgebrochen werden, als Unterstützer des Präsidenten das Gebäude stürmten. Mehr dazu lesen Sie hier. 

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