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Hunderte Menschen aus Honduras auf der Flucht in die USA

Von afp, dpa, MaM

Aktualisiert am 15.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Migranten aus Honduras: ├ťber Mexiko wollen sie in die USA einreisen.
Migranten aus Honduras: ├ťber Mexiko wollen sie in die USA einreisen. (Quelle: Delmer Martinez/ap-bilder)
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Die Hoffnungen in den angehenden US-Pr├Ąsidenten Joe Biden sind gro├č ÔÇô nicht nur in den USA. Mit dem Pr├Ąsidentschaftswechsel begeben sich hunderte Menschen aus Honduras auf die Flucht in Richtung der Vereinigten Staaten.

In Honduras haben sich erneut hunderte Migranten auf einen Marsch in Richtung USA begeben. Eine Gruppe von rund 300 Menschen brach am Donnerstag in der zweitgr├Â├čten honduranischen Stadt San Pedro Sula auf, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Ihr erstes Etappenziel ist die rund 100 Kilometer entfernte Stadt Corinto an der Grenze zu Guatemala. Von dort aus wollen sie dann ├╝ber Mexiko in die USA gelangen.


Unicef-Foto des Jahres: Das sind die Preistr├Ąger

Der Fotograf Suman Yusuf wird von der Unicef-Jury ehrenvoll erw├Ąhnt. Er hat den Schlaf der Stra├čenkinder in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, dokumentiert. Sie liegen auf dem B├╝rgersteig, in Gassen oder an Bahnh├Âfen. Zwischen sich und dem Boden oft nur wenige Lumpen. Yusuf nennt sein Bild "Sleeping Beauty" und will damit an die W├╝rde und Tapferkeit der hunderttausenden Stra├čenkinder erinnern.
Ehrenvoll erw├Ąhnt wird auch der italienische, in Kolumbien lebende, Fotograf Nicol├│ Filippo Rosso. Er dokumentiert die Flucht vieler Menschen aus dem krisenzerr├╝tteten Venezuela ├╝ber die Grenze nach Kolumbien. Unter den 1,7 Millionen Menschen sollen sich nach Unicef-Sch├Ątzungen 430.000 Kinder und Jugendliche befinden. Der Fotograf Rosso zeigt in seinem Bild die Flucht einiger Kinder in einem Kohle-Transporter.
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Nach Angaben in den Online-Netzwerken wollten sich 3.000 weitere Migranten in der Nacht zu Freitag in San Pedro Sula ebenfalls zu Fu├č auf den Weg in die USA machen. Die Migranten fliehen nach eigenen Angaben vor Armut und Arbeitslosigkeit sowie der grassierenden Bandengewalt in Honduras.

Die USA wollen die Grenzen geschlossen halten

Die US-Regierung warnte die Migranten, nicht ihre "Zeit und ihr Geld zu verschwenden". Der Leiter der US-Zoll- und Grenzschutzbeh├Ârde, Mark Morgan, hatte in der vergangenen Woche betont, dass auch die neue Regierung des Demokraten Biden nicht ihre Grenzen f├╝r Migranten aus Zentralamerika ├Âffnen werde. Auch die mexikanische Regierung k├╝ndigte Widerstand an und entsandte 500 zus├Ątzlich Grenzsch├╝tzer in die Bundesstaaten Chiapas und Tabasco, die an Guatemala grenzen.

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Migranten aus Honduras: Joe Biden will den Fluchtursachen auf den Grund gehen und sie beheben.
Migranten aus Honduras: Joe Biden will den Fluchtursachen auf den Grund gehen und sie beheben. (Quelle: Moises Castillo/ap-bilder)

In den vergangenen Jahren waren tausende Menschen aus zentralamerikanischen L├Ąndern in gro├čen Gruppen nach Mexiko gezogen, um von dort aus in die USA zu gelangen. Mexiko sagte im Juni 2019 auf Druck der USA zu, mit dem Einsatz von Soldaten Migranten an der Durchreise zur US-Grenze zu hindern.

Negative Corona-Testergebnisse d├╝rften die Weiterreise erschweren

Die bislang letzte gr├Â├čere "Karawane" war im Dezember noch vor der Grenze mit dem Nachbarland Guatemala von honduranischen Sicherheitskr├Ąften aufgehalten worden. Sollten diesmal die Migranten die Grenze erreichen, m├╝ssten sie negative Coronavirus-Tests vorzeigen, um durchgelassen zu werden, was f├╝r die meisten von ihnen unm├Âglich sein d├╝rfte.

Ende 2018 waren mehrere "Karawanen" bis zur S├╝dgrenze der USA gelangt. Die Regierung von US-Pr├Ąsident Donald Trump traf seitdem mit Guatemala, Honduras und El Salvador Vereinbarungen, mit denen die drei L├Ąnder zu sicheren Drittstaaten erkl├Ąrt wurden. Migranten auf dem Weg in die USA m├╝ssen demnach, wenn sie eines dieser L├Ąnder betreten, dort Asyl beantragen. Andernfalls k├Ânnen sie dorthin zur├╝ckgeschickt werden, wenn sie die Vereinigten Staaten erreichen.

Weitere Artikel


Der angehende US-Pr├Ąsident Joe Biden k├╝ndigte an, er wolle der bisherigen Migrationspolitik des scheidenden US-Pr├Ąsidenten Donald Trump den R├╝cken kehren. Nach eigenen Angaben strebt Biden ein "faires und humanes Einwanderungssystem" an. Zugleich gab er an, den Fokus auf die Fluchtursachen in den zentralamerikanischen Staaten zu legen.

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