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Trump verklagt Clinton wegen angeblicher Verleumdung

Von afp
Aktualisiert am 25.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump und Hillary Clinton 2016: Der Ex-PrĂ€sident erhebt schwere VorwĂŒrfe gegen seine damalige Kontrahentin.
Donald Trump und Hillary Clinton 2016: Der Ex-PrĂ€sident erhebt schwere VorwĂŒrfe gegen seine damalige Kontrahentin. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Der ehemalige US-PrÀsident wirft Hillary Clinton und ihrem Team vor, im Wahlkampf 2016 gelogen und Beweise gefÀlscht zu haben. Konkret geht es um eine Untersuchung zu Trumps Verbindungen nach Russland.

Ex-US-PrĂ€sident Donald Trump hat seine einstige Kontrahentin Hillary Clinton und weitere Politiker der Demokratischen Partei wegen angeblicher Verleumdung im Zusammenhang mit der sogenannten Russland-AffĂ€re verklagt. Clinton "und ihre Gefolgsleute" hĂ€tten sich im Vorfeld der US-PrĂ€sidentschaftswahl 2016 "aus reiner Bosheit verschworen, um die falsche ErzĂ€hlung zu spinnen", dass der republikanische PrĂ€sidentschaftskandidat Trump mit Russland zusammenarbeite, heißt es in der am Donnerstag bei einem Bundesgericht in Florida eingegangenen Klage.

Um ihre "Intrige" zu untermauern, hĂ€tten Clinton und ihre UnterstĂŒtzer "Beweise gefĂ€lscht, die Strafverfolgungsbehörden betrogen" und ihren Zugang "zu hochsensiblen Datenbanken ausgenutzt", heißt es in der Klage weiter. Dies sei "so ungeheuerlich, staatsfeindlich und aufwieglerisch", dass selbst die Watergate-AffĂ€re dagegen "blass" aussehe.

Trump beschuldigt auch FBI-Chef Comey

Neben Clinton, die in der PrĂ€sidentschaftswahl 2016 gegen Trump angetreten war, werden in dem Dokument auch Clintons damaliger Wahlkampfmanager John Podesta und der frĂŒhere FBI-Chef James Comey als Beschuldigte aufgefĂŒhrt, daneben auch die am Wahlkampf der Demokraten beteiligte Anwaltskanzlei Perkins Coie und die Firma Fusion GPS.

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Zudem wird der frĂŒhere britische Geheimagent Christopher Steele genannt, der vor der PrĂ€sidentschaftswahl 2016 ein Dossier angelegt hatte, von dem es hieß, dass es kompromittierende Informationen ĂŒber Trump enthalte. Trump bezeichnete das Steele-Dossier wiederholt als "Fake". Auch die Zeitung "New York Times" kam zu dem Schluss, dass es fĂŒr viele von Steeles Behauptungen kein unterstĂŒtzendes Beweismaterial gebe.

Trump fordert eine Verhandlung zu seinen VorwĂŒrfen vor einem Geschworenengericht. Zudem verlangt er Schadenersatz in Höhe von mindestens 72 Millionen Dollar (65,5 Millionen Euro).

Untersuchung zu Treffen mit Russen

Die sogenannte Russland-AffĂ€re war Gegenstand einer ausfĂŒhrlichen Untersuchung des damaligen Sonderbeauftragten Robert Mueller. Dabei ging es um die Frage, ob Trump und sein Wahlkampfteam mit Russland zusammenarbeiteten, um die Wahl 2016 zu beeinflussen.

In dem Mueller-Bericht werden mehrere Treffen zwischen Trump-Vertrauten mit Russen genannt, Beweise fĂŒr illegale Absprachen von Trumps Wahlkampfteam mit Russland brachte der Bericht jedoch nicht ans Licht. Trump erklĂ€rte sich nach der Veröffentlichung des Mueller-Berichts deshalb fĂŒr vollstĂ€ndig entlastet.

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