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"Bündnis war ein Albtraum": Oppermann warnt vor Schwarz-Gelb

"Bündnis war ein Albtraum"  

Thomas Oppermann warnt vor Schwarz-Gelb

23.06.2017, 07:39 Uhr | dpa, cwe

"Bündnis war ein Albtraum": Oppermann warnt vor Schwarz-Gelb. Thomas Oppermann warnt eindringlich vor einer Wiederholung von Schwarz-Gelb. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)

Thomas Oppermann warnt eindringlich vor einer Wiederholung von Schwarz-Gelb. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Union und FDP können bei der Bundestagswahl im Herbst auf eine gemeinsame Mehrheit im Bundestag hoffen. Für Thomas Oppermann ist das ein Albtraum. Der SPD-Politiker erinnert an eine andere schwarz-gelbe Periode.

"Wer von Schwarz-Gelb träumt, sollte daran denken, dass dieses Bündnis ein Albtraum war", sagte Oppermann mit Blick auf den SPD-Parteitag am Sonntag in Dortmund. In den vergangenen 20 Jahren sei nur eine Regierung wirklich schlecht gewesen: "Union und FDP haben von 2009 bis 2013 im persönlichen Umgang mit übelsten Beschimpfungen und durch eine haarsträubende Klientel-Politik ein abschreckendes Beispiel gegeben, wie man es nicht machen sollte."

Oppermann untermauerte seine Kritik mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Anfang Juni. Die Karlsruher Richter hatten die von Schwarz-Gelb 2011 eingeführte Atom-Steuer verworfen. Nun muss der Bund Milliarden an die Stromkonzerne zurückzahlen. Laut einer Allensbach-Umfrage können CDU/CSU und FDP bei der Bundestagswahl am 24. September derzeit auf eine Mehrheit hoffen.

"Schwarz-Gelb wirkt bis heute nach", sagte Oppermann. "Die handwerklichen Fehler von Wolfgang Schäuble bei der Brennelementesteuer kosten die Bürger jetzt sechs bis sieben Milliarden Euro. Bis heute haben sich weder die Kanzlerin noch der Finanzminister dafür bei den Steuerzahlern entschuldigt."

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