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Slogan bei SED geklaut? Unbekannte machen Stimmung gegen CDU

Slogan bei SED geklaut?  

Unbekannte machen Stimmung gegen CDU

30.08.2017, 14:34 Uhr | Stefan Rook, t-online.de

Slogan bei SED geklaut? Unbekannte machen Stimmung gegen CDU. Das angebliche SED-Plakat, das mit dem Spruch "Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" wirbt – eine Fälschung! (Quelle: Screenshot Facebook)

Das angebliche SED-Plakat, das mit dem Spruch "Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" wirbt – eine Fälschung! (Quelle: Screenshot Facebook)

So leicht verbreitet man "Fake News" im digitalen Wahlkampf. In den sozialen Medien sorgt ein Bild für Aufregung, das beweisen soll, dass die CDU ihren Wahlspruch "Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" geklaut hat – nicht bei irgendwem, sondern ausgerechnet bei der SED.

Das Foto soll ein Plakat zeigen, das für den 11. Parteitag der SED vom 17. bis 21. April 1986 wirbt. Darauf steht genau der Spruch, den die CDU derzeit für ihre Wahlkampagne nutzt.

Sofort brach in den sozialen Medien ein Sturm der Entrüstung los, in dem behauptet wurde, die CDU werbe ausgerechnet mit einem alten sozialistischen Spruch für die Bundestagswahl 2017. Das Bild und diverse Videos wurden vor allem auf Facebook häufig geteilt und kommentiert – ein gefundenes Fressen für die üblichen Verschwörungstheoretiker und Merkel-Gegner.

Das unbearbeitete Original-Foto. Bildfarbe und Text wurden geändert und das Plakat etwas weiter aufgezogen. (Quelle: Screenshot Flickr)Das unbearbeitete Original-Foto. Bildfarbe und Text wurden geändert und das Plakat etwas weiter aufgezogen. (Quelle: Screenshot Flickr)

Eine kurze Online-Recherche entlarvt die Fälschung innerhalb von Minuten. Die Daten zum 11. Parteitag der SED stimmen, das Foto wurde allerdings manipuliert. Auf dem Original, das bereits 1981 erstellt worden sein soll, steht: "Alles zum Wohle des Volkes!" gefolgt von "Alle Kraft zur Stärkung unseres Sozialistischen Vaterlandes der Deutschen Demokratischen Republik". Ein Spruch, den die CDU wohl niemals freiwillig "klauen" würde.

Wer die Fälschung in Umlauf gebracht hat, ist noch nicht bekannt. 

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