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"Halte die Stimmung in Sachsen kaum noch aus"

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 02.04.2016Lesedauer: 2 Min.
Leipzigs OB Burkhard Jung nennt Sachsens Rassismusproblem beim Namen.
Leipzigs OB Burkhard Jung nennt Sachsens Rassismusproblem beim Namen. (Quelle: /dpa-bilder)
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Leipzigs Oberb├╝rgermeister Burkhard Jung (SPD) hat Klartext ├╝ber die rassistischen Entgleisungen in seinem Bundesland gesprochen. Sein bitteres Fazit in Zeiten von Pegida und Legida:

Das sagte Jung dem Portal "100tage100menschen.de" des Deutschen Katholikentages. Sachsen habe ein Rassismusproblem, da g├Ąbe es nichts zu besch├Ânigen, hatte Jung auch schon in einem Gastbeitrag f├╝r den "Tagesspiegel" im Februar geschrieben.


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"Gro├če Mehrheit gegen Rassismus"

"W├Ąren da nicht die vielen optimistischen Menschen, all die ehrenamtlichen Helfer, die sehr aktiv versuchen, Willkommenskultur zu leben, die auch sehr deutlich auf der Stra├če ihren Widerstand formulieren, dann k├Ânnte man fast verzweifeln", sagte Jung gegen├╝ber "100tage100menschen.de" zur gegenw├Ąrtigen Situation in Sachsen.

Er erg├Ąnzte: "Es richtet mich auf, dass die gro├če Mehrheit der Bev├Âlkerung sich sehr wohl abzugrenzen wei├č gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Es ist unerl├Ąsslich, dass alle demokratischen Parteien (...) zusammenstehen, (...) um deutlich zu machen, dass sie sich f├╝r eine andere Kultur im Land einsetzen."

Lokalpolitiker sollen B├╝ndnisse schmieden

Jung appellierte an seine Amtskollegen, sich klarer und deutlicher gegen Rechtsextremismus zu positionieren. "Die Politiker vor Ort m├╝ssen B├╝ndnisse schmieden, um zu zeigen, dass sie f├╝r ein anderes, weltoffenes Deutschland einstehen."

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Den 100. Katholikentag, der vom 25. bis 29. Mai in Leipzig stattfindet, sieht Jung als Diskussionsforum f├╝r alle Menschen. Dort g├Ąbe es nicht nur spirituelle Angebote, diskutiert w├╝rden auch die aktuellen politischen Herausforderungen, von der Fl├╝chtlingskrise bis zu Fragen der Integration. "Und diese Themen gehen uns alle an, egal ob gl├Ąubig oder nicht gl├Ąubig", so Jung.

Scharfe Kritik an der Landesregierung

In seinem Gastbeitrag f├╝r den "Tagesspiegel" konstatierte Jung, dass Rassismus in zahlreichen Regionen Alltag sei, ja sogar die bestimmende Ideologie in vielen Orten. Der Leipziger OB warnte damals: "Wir k├Ânnen und m├╝ssen heute feststellen: Der Satz von Kurt Biedenkopf, die Sachsen seien immun gegen Rassismus, ist wie jede Verallgemeinerung falsch. Und politisch ganz falsch ist es, Menschen, die sich gegen Rassismus engagieren, zu g├Ąngeln. Es herrscht in Sachsen eine Atmosph├Ąre, in der sich Menschen, die sich f├╝r andere einsetzen, rechtfertigen m├╝ssen."

Mit harten Worten ging Jung in dem Februar-Beitrag auch mit der Landesregierung ins Gericht: "Das Land wird von einer Regierung gef├╝hrt, deren Ministerpr├Ąsident sich weigert, die Realit├Ąt in ihrem schrecklichen Umfang anzuerkennen. Stattdessen erkl├Ąrt dieser ├Âffentlich, er habe andere Priorit├Ąten, als sich gegen Pegida zu engagieren."

Die Geschehnisse von Clausnitz, wo ein w├╝tender Mob ver├Ąngstigte Fl├╝chtlinge und Kinder in einem ankommenden Bus einsch├╝chterte, findet Jung "unglaublich besch├Ąmend". Auf die Idee, die Randalierer "mit einer Polizei-Hundertschaft von der Stra├če zu r├Ąumen, war im Innenministerium offenbar niemand gekommen."

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