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SchÀuble fordert MÀnner zu mehr Hausarbeit auf

Von afp, pdi

Aktualisiert am 17.01.2019Lesedauer: 2 Min.
BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble (CDU) spricht zu Beginn der Feierstunde des Deutschen Bundestages zum 100. Jahrestag der EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechtes bei der Wahl zur Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919.
BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble (CDU) spricht zu Beginn der Feierstunde des Deutschen Bundestages zum 100. Jahrestag der EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechtes bei der Wahl zur Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919. (Quelle: dpa-bilder)
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Seit 100 Jahren dĂŒrfen Frauen in Deutschland wĂ€hlen. Aber es gibt noch immer MissstĂ€nde bei der Gleichberechtigung. Daran erinnert auch Wolfgang SchĂ€uble bei einer Feierstunde im Bundestag.

In einer Feierstunde zum hundertsten Jahrestag des Frauenwahlrechts haben ehemalige Frauenministerinnen vor RĂŒckschritten in der Gesellschaft gewarnt. Es werde wieder salonfĂ€hig, Frauenrechte und Chancengleichheit infrage zu stellen, sagte die frĂŒhere SPD-Ministerin Christine Bergmann. "Wir mĂŒssen aufpassen, dass der Zug nicht rĂŒckwĂ€rts fĂ€hrt." Auch die frĂŒhere BundestagsprĂ€sidentin und CDU-Ministerin Rita SĂŒssmuth sagte: "Einmal Geschaffenes ist nicht von selbst schon etwas auf Dauer." Der nĂ€chste Schritt zu mehr aktiver Beteiligung der Frauen sei eine Demokratiefrage. Bergmann sprach sich fĂŒr ein ParitĂ€tsgesetz fĂŒr Listenaufstellungen und Direktmandate aus.

Feierstunde zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im Bundestag.
Feierstunde zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im Bundestag. (Quelle: dpa-bilder)

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland erstmals wĂ€hlen. Bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung nutzten weit ĂŒber 80 Prozent ihr neues Recht, 37 Frauen wurden ins Parlament gewĂ€hlt und stellten damit fast neun Prozent der Abgeordneten.

Die Grafik zeigt, wie sich das Ergebnis der Bundestagswahl gestalten wĂŒrde, wenn nur MĂ€nner in Deutschland wahlberechtigt wĂ€ren.
Die Grafik zeigt, wie sich das Ergebnis der Bundestagswahl gestalten wĂŒrde, wenn nur MĂ€nner in Deutschland wahlberechtigt wĂ€ren.
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"Auch wenn Frauen lĂ€ngst in politischen Spitzenpositionen zu Hause sind: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer", mahnte BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble. Unverzichtbare TĂ€tigkeiten wie Kindererziehung, Hausarbeit und Pflege mĂŒssten besser aufgeteilt werden – "eine weithin akzeptierte Erkenntnis, an deren Umsetzung MĂ€nner gelegentlich mit Nachdruck erinnert werden mĂŒssen", sagte SchĂ€uble.

Die Frauen der SPD-Fraktion tragen zum 100. Jahrestag der EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechtes, zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten, weiße Blusen gekleidet.
Die Frauen der SPD-Fraktion tragen zum 100. Jahrestag der EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechtes, zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten, weiße Blusen. (Quelle: dpa-bilder)

Erst wenn Frauen und MÀnner wirklich frei entscheiden könnten, wo sie die PrioritÀten in ihrem Leben setzen wollten, sei das Ziel erreicht. Mit Blick auf "die starken, selbstbewussten Frauen, die wir in diesem Land haben", habe er hier allerdings keine Bedenken.

SPD mit besonderer Aktion

Die SPD-Fraktion hat die ersten Frauen in einem deutschen Parlament am Donnerstag im Bundestag mit einer besonderen Aktion gewĂŒrdigt. In der Feierstunde zum hundertsten Jahrestag des Frauenwahlrechts saßen die Abgeordneten anders als sonst paritĂ€tisch, also MĂ€nner und Frauen immer abwechselnd. Die Frauen in der Fraktion trugen zudem alle weiße Oberteile – genau wie die ersten Frauen in der Weimarer Nationalversammlung von 1919.


Damals wurden 37 Frauen ins Parlament gewĂ€hlt, mit ihren weißen Blusen fielen sie zwischen den MĂ€nnern in schwarzen AnzĂŒgen deutlich auf. Bei der SPD ging die ParitĂ€trechnung am Donnerstag nicht ganz auf: Von den 153 Abgeordneten sind 64 Frauen und 89 MĂ€nner.

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