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Dresden: Journalisten bei Demos von Polizei behindert


75.Jahrestag der Bombardierung Dresdens
Dresden: Journalisten bei Demos von Polizei behindert

Von dpa
Aktualisiert am 14.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Demonstration vor der Dresdener Frauenkirche: Mit 800 Beamten begegnete die Polizei verschiedenen Demonstrationen und Gegendemonstrationen am Donnerstag.Vergrößern des BildesDemonstration vor der Dresdener Frauenkirche: Mit 800 Beamten begegnete die Polizei verschiedenen Demonstrationen und Gegendemonstrationen am Donnerstag. (Quelle: Jens Büttner/dpa-bilder)
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Bei den Demonstrationen in Dresden am Donnerstag sind Pressevertreter von der Polizei bei ihrer Arbeit behindert worden. Der Deutsche Journalistenverband fordert Aufklärung.

Am Rande der Demonstrationen zum 75. Jahrestag der Bombardierung von Dresden hat die Polizei mutmaßlich Journalisten an der Berichterstattung gehindert. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion in Dresden am Freitagmorgen sagte, könnten auch Pressevertreter betroffen gewesen sein, als in einer unübersichtlichen Situation Demonstrationsteilnehmer zweier Lager getrennt worden seien. Zuvor hatte die Polizei Sachsen über den Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, "aufgrund der Situation" könne es auch "zum Abdrängen von Pressevertretern gekommen sein".

Im Vorfeld hatte ein freier Fotojournalist am Donnerstagabend auf Twitter geschrieben, dass ein Polizeibeamter ihm den Weg blockiert habe. Seinen Presseausweis habe der mit den Worten kommentiert: "Das ist mir scheiß egal, der gilt hier nicht." Der Deutsche Journalistenverband in Sachsen forderte ebenfalls über Twitter "Aufklärung im Umgang mit Medienvertretern". Ein Sprecher der Polizeidirektion in Dresden konnte am Freitagmorgen auf Anfrage keine Auskunft zu dem konkreten Fall geben.

Verschiedene Gruppen hatten zum 75. Jahrestag der Bombardierung von Dresden zu Demonstrationen und Gegendemonstrationen aufgerufen. Am Jahrestag rufen regelmäßig rechtsextreme Gruppierungen zu Kundgebungen und Mahnwachen auf. Die Polizei war mit insgesamt 800 Beamten im Einsatz.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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