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"Schulgipfel" der Kultusminister: Lehrer sollen zügig Dienstlaptops bekommen

Beratungen der Kultusminister  

Lehrer sollen zügig Dienstlaptops bekommen

22.09.2020, 11:58 Uhr | dpa

"Schulgipfel" der Kultusminister: Lehrer sollen zügig Dienstlaptops bekommen. Stefanie Hubig: Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz verkündete die Beschlüsse. (Quelle: imago images/Metodi Popow)

Stefanie Hubig: Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz verkündete die Beschlüsse. (Quelle: Metodi Popow/imago images)

In Schulen muss digitaler gearbeitet werden. Das ist nicht erst seit der Corona-Pandemie klar. Doch Bund und Länder machen jetzt Tempo. 

Die Lehrer in Deutschland sollen bald Dienstlaptops bekommen. Die geplante Anschaffung soll zügig vonstatten gehen, wie die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mitteilt.

Zuvor hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken und die Kultusminister der Länder zum Schulsystem ausgetauscht. "Ausdrücklich zu begrüßen ist die Bereitschaft der Bundesregierung, noch in diesem Jahr die Beschaffung der Endgeräte für Lehrkräfte zu ermöglichen", sagte Hubig.

Bund will Geld vorstrecken

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, will der Bund die dafür veranschlagten 500 Millionen Euro zunächst vorstrecken. Nachträglich soll die Finanzierung dann, wie von der großen Koalition im August vereinbart, aus dem noch zu bildenden 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbaufonds der EU erfolgen.

Bekräftigt wurde bei dem Treffen im Kanzleramt außerdem, dass sich der Bund mit 500 Millionen Euro an den Kosten für Ausbildung und Finanzierung von Administratoren, die sich um die Technik an den Schulen kümmern sollen, beteiligen will.

Zudem wurde der Aufbau einer bundesweiten Bildungsplattform und sogenannter digitaler Kompetenzzentren vereinbart, in denen unter anderem Lehrer für die Arbeit mit digitalen Unterrichtsmitteln weitergebildet werden sollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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