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Freie Universität Berlin entzieht SPD-Politikerin Giffey den Doktortitel


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SPD-Politikerin Franziska Giffey verliert Doktortitel

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 10.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Die SPD-Politikerin Franziska Giffey: "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung".
Die SPD-Politikerin Franziska Giffey: "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung". (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
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Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey muss ihren Doktortitel abgeben. Dies teilte die Freie Universität Berlin mit. Die SPD-Politikerin hat sich zu der Entscheidung bereits geäußert.

Die Freie Universität Berlin entzieht der ehemaligen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) den Doktortitel. Das Präsidium habe dies nach umfassender Beratung einstimmig beschlossen, teilte die Hochschule am Donnerstag nach einer Überprüfung der Dissertation der Berliner SPD-Landesvorsitzenden mit. Der Doktorgrad sei durch "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung" erworben worden, so die Hochschule zur Begründung. Es seien Texte und Literaturnachweise anderer Autorinnen und Autoren übernommen worden, ohne dass dies hinreichend gekennzeichnet worden sei.


Diesen Politikern wurde ihre Doktorarbeit (fast) zum Verhängnis

Der Doktor ist der höchste akademische Grad in Deutschland. Diesen streben auch gerne Politiker an. Doch nicht alle dieser Doktorarbeiten sind sauber erarbeitet. So manche Promotion stellte sich deshalb als Karrierekiller heraus.
Franziska Giffey (SPD): Die Freie Universität (FU) in Berlin erteilte Giffey im Herbst 2019 nach Plagiatsvorwürfen wegen Mängeln in ihrer Dissertation eine Rüge, im Juni 2021 entzog sie Giffey den Doktortitel. Giffey war vor diesem Hintergrund bereits vom Amt der Bundesfamilienministerin zurückgetreten.
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Giffey teilte dazu mit: "Die Freie Universität Berlin hat heute das Ergebnis der dritten Überprüfung meiner Doktorarbeit bekanntgegeben. Nachdem sie noch im Jahr 2019 bestätigt hatte, dass es sich bei meiner 2010 mit 'magna cum laude' bewerteten Dissertation um eine 'eigenständige wissenschaftliche Leistung' handelt, mir eine Rüge erteilte und den Doktortitel nicht aberkannte, ist sie nun zu einem anderen Ergebnis gekommen."

Weiter schrieb die SPD-Politikerin: "Diese Entscheidung akzeptiere ich. Nach wie vor stehe ich zu meiner Aussage, dass ich die im Jahr 2009 eingereichte Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst habe. Fehler, die mir bei der Anfertigung der Arbeit unterlaufen sind, bedaure ich. Diese waren weder beabsichtigt noch geplant."

Giffey gab Amt als Familienministerin ab

Nach langen Diskussionen um ihre Doktorarbeit und den Plagiatsvorwürfen gab Giffey im Mai das Amt der Bundesfamilienministerin auf. Sie machte damals bereits öffentlich, dass sie auch bei einem Entzug des Doktortitels an ihrer Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin im September festhalten werde. Giffey will als Nachfolgerin von Michael Müller Regierende Bürgermeisterin werden.

Im Herbst 2019 hatte die FU Giffey wegen Mängeln in ihrer Dissertation eine Rüge erteilt, ihr aber den Titel nicht entzogen. Nach Kritik an diesem Verfahren kündigte die FU eine erneute Prüfung durch ein neues Gremium an. Die Rüge sei aufgehoben worden, teilte die Hochschule am Donnerstag weiter mit.

Giffey hatte wiederholt erklärt, sie habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. "Ich bedauere, wenn mir dabei Fehler unterlaufen sind." Im vergangenen November – noch während des Prüfverfahrens an der FU – hatte sie entschieden, den Doktortitel nicht mehr zu führen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Pressemitteilung von Franziska Giffey
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