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Erneuerbare Energien: Mehrheit in Emnid-Umfrage unterstützt Ausbau

Energie  

Große Mehrheit unterstützt Ausbau von Ökoenergie

18.09.2013, 15:20 Uhr | dpa

Erneuerbare Energien: Mehrheit in Emnid-Umfrage unterstützt Ausbau. Die große Mehrheit der Bürger hält den Ausbau erneuerbarer Energien für wichtig.

Die große Mehrheit der Bürger hält den Ausbau erneuerbarer Energien für wichtig. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Trotz hitziger Debatte um hohe Strompreise halten 93 Prozent der Bundesbürger den Ausbau erneuerbarer Energien weiterhin für "wichtig" bis "außerordentlich wichtig".

Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Branchen-Initiative "Erneuerbare Energiewende", deren Ergebnisse am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurden. Damit bewegt sich die Zustimmung bei dieser jährlich durchgeführten Erhebung auf dem Niveau von 2012.

73 Prozent lehnen den von der Wirtschaft verlangten Förderstopp für neue Solaranlagen und Windräder ab. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten fordert aber eine gerechtere Kostenverteilung. Und 42 Prozent halten die auf bis zu 6,5 Cent pro Kilowattstunde steigende Ökostrom-Umlage für zu hoch. Allerdings hielten 2012 noch 51 Prozent die damals auf 5,3 Cent gestiegene Umlage für zu hoch. Mit ihr werden über die Stromrechnung Förderkosten für Windparks und Solaranlagen beglichen. Pro Jahr fallen derzeit 20,3 Milliarden Euro an - weshalb es nach der Wahl eine große Reform geben soll.

Mit der Zustimmung zu erneuerbaren Energien gehe eine starke Ablehnung gegenüber Kohle- und Atomkraftwerken im eigenen Wohnumfeld einher, sagte der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer. Eine Renaissance von Kohle- oder sogar Atomkraftwerken sei nicht durchsetzbar. Rund drei Viertel der Befragten (77 Prozent) sehen in der Energiewende mit dem Atomausstieg bis 2022 die Basis für eine sicherere Zukunft von Kindern und Enkeln.

Die Bundesregierung strebt bis 2020 einen Ökostromanteil von mindestens 35 Prozent an, bisher sind es 25 Prozent. Besonders die Grünen setzen auf einen stärkeren Ausbau - allerdings hat bisher keine Partei ein Rezept gegen einen weiteren Anstieg der Strompreise.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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