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Palmer kritisiert "Sex auf Rezept"-Vorschlag von Grünen-Politikerin

"Weltfremde Spinner"  

Palmer kritisiert grünen "Sex auf Rezept"-Vorschlag

09.01.2017, 17:55 Uhr | AFP, t-online.de

Palmer kritisiert "Sex auf Rezept"-Vorschlag von Grünen-Politikerin. Tübingens Bürgermeister Boris Palmer ist gegen Sex auf Rezept. (Quelle: dpa)

Tübingens Bürgermeister Boris Palmer ist gegen Sex auf Rezept. (Quelle: dpa)

Sex auf Rezept für Behinderte und Pflegebedürftige: Der Vorschlag der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, ist auch in der eigenen Partei auf Kritik gestoßen. Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, hält ihn für schädlich im Wahljahr.

"Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln?", schrieb Palmer auf seiner Seite im Online-Netzwerk Facebook. Als weitere Beispiele für "Abenteuer" in Wahljahren nannte Palmer den Veggie-Day, Unisex-Toiletten und Pädophilie-Vorwürfe.

Ablehnend zu Scharfenbergs Vorschlag äußerte sich auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.  Die Idee sei "abwegig", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Wir brauchen keine bezahlte Prostitution in Altersheimen, schon gar nicht auf Rezept. Was wir brauchen, ist mehr Intimität für die Heimbewohner."

Beispiel Niederlande

Scharfenberg hatte in der "Welt am Sonntag" angeregt, eine "Sexualassistenz" für Pflegebedürftige mit Steuergeld von Städten oder Gemeinden zu fördern. "Die Kommune könnte über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren", sagte die Politikerin. Vorbild seien die Niederlande, wo es bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit gebe, sich als Pflegebedürftiger die Dienste sogenannter Sexualassistentinnen - zertifizierter Prostituierter - bezahlen zu lassen.

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