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EU-Afrika-Gipfel: Merkel prangert Sklavenhandel in Libyen an


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Merkel prangert modernen Sklavenhandel an

Von dpa, reuters, t-online
29.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlinge drängen sich auf einem Boot vor der libyschen Küste: In dem nordafrikanischen Land werden junge Migranten zum Teil wie Sklaven gehandelt.
Flüchtlinge drängen sich auf einem Boot vor der libyschen Küste: In dem nordafrikanischen Land werden junge Migranten zum Teil wie Sklaven gehandelt. (Quelle: Archivbild/Sima Diab/ap-bilder)
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Im Norden Afrikas sollen kriminelle Banden junge Migranten wie Sklaven verkaufen. Zum Auftakt des EU-Afrika-Gipfels forderte Kanzlerin Merkel Konsequenzen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich empört über Berichte eines Sklavenhandels in Libyen geäußert und den gemeinsamen Kampf der EU und Afrikas gegen illegale Migration gefordert. "Dieses Thema spielt auf dem afrikanischen Kontinent wirklich flächendeckend eine Rolle, weil es Berichte darüber gibt, dass afrikanische junge Männer wie Sklaven verkauft werden in Libyen", sagte Merkel in der Elfenbeinküste vor Beginn des EU-Afrika-Gipfels.

Das Thema habe eine hohe emotionale Bedeutung für die Afrikaner. "Daraus ergibt sich auch ein gemeinsames Interesse daran, die illegale Migration zu beenden." Es müssten legale Möglichkeiten für Afrikaner geschaffen werden, in der EU eine Ausbildung zu bekommen oder zu studieren. Man müsse verhindern, dass Menschen "auf schrecklichste Weise entweder in Lagern in Libyen sind oder sogar gehandelt werden", fügte sie hinzu.

CNN-Video von lybischem Sklavenmarkt

Libyen ist Transitland für Flüchtlinge hauptsächlich aus afrikanischen Ländern, die über das Mittelmeer in die EU gelangen wollen. In den meisten Fällen werden vor der Küste gerettete Flüchtlinge anschließend in libysche Auffanglager gebracht, wo sie unter oftmals unmenschlichen Zuständen auf ihre Rückführung warten müssen.

Zuletzt sorgte ein CNN-Video von einer mutmaßlichen Sklavenauktion von schwarzafrikanischen Migranten in Libyen für Empörung. Die international unterstützte Einheitsregierung in Tripolis kündigte daraufhin die Einrichtung einer Ermittlungskommission an und versprach, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig aber wies sie daraufhin, dass ihr seit dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi im Chaos versinkendes Land "Opfer der illegalen Immigration" sei und nicht ihre "Quelle".Meh

Mehr als 50 Staats-Chefs aus der EU und Afrika

Bereits vor der Veröffentlichung des Videos hatte UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad al-Hussein die Zustände in den libyschen Auffanglagern angeprangert und die Zusammenarbeit der EU mit der Küstenwache als "unmenschlich" kritisiert.

Unterredung in Abidjan: Angela Merkel trifft den Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara.
Unterredung in Abidjan: Angela Merkel trifft den Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara. (Quelle: Michael Kappeler/dpa-bilder)

Auf dem fünften EU-Afrika-Gipfel in der Elfenbeinküste kommen mehr als 50 Staats- und Regierungschefs aus der EU und Afrika zusammen. Sie wollen zwei Tage lang über engere Wirtschaftsbeziehungen, Migration, Bildungs- und Sicherheitsfragen reden.

Lob für Gastgeber Elfenbeinküste

Merkel lobte die Reformen im Gastgeberland Elfenbeinküste, dem weltweit größten Kakaoproduzenten. Gerade die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wirtschaft spiele eine große Rolle. Nachdem es jahrelang keine Entwicklungshilfe gegeben habe, werde Deutschland vor diesem Hintergrund die Elfenbeinküste verstärkt unterstützen.

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