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Kaputtes Bauteil soll Schuld an Merkels Pannenflug sein

Von dpa, df

Aktualisiert am 30.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Die Regierungs-Maschine von Angela Merkel auf dem Kölner Flughafen: Der Flug der Kanzlerin zum G20-Gipfel musste wegen technischer Probleme abgebrochen werden.
Die Regierungsmaschine von Angela Merkel auf dem Kölner Flughafen: Der Flug der Kanzlerin zum G20-Gipfel musste wegen technischer Probleme abgebrochen werden. (Quelle: Andreas Rinke/Reuters-bilder)
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Auf dem Weg zum G20-Gipfel musste Kanzlerin Merkel ihren Flug wegen schwerwiegender technischer Probleme abbrechen. Nun scheint die Ursache gefunden.

Ursache für die Panne am Regierungsflugzeug von Bundeskanzlerin Angela Merkel war nach Angaben der Flugbereitschaft der Ausfall eines einzelnen Bauteils. Dabei handele es sich um eine elektronische Verteilerbox, sagte Oberst Guido Henrich, Kommandeur der Flugbereitschaft der Luftwaffe, am Freitag in Köln. "Das war ein klassischer Ausfall eines Bauteils, wie es heute jederzeit passieren kann." Inzwischen sei das Problem behoben.

"Das Bauteil ist gewechselt, die Maschine ist funktionstüchtig." Auf die Frage, welches Gefahrenpotenzial der Vorfall gehabt habe, antwortete Henrich: "Keins." Die defekte Verteilerbox steuere sowohl die Funkanlage als auch das System zum Ablassen des Kerosins. Das System zur Satellitenkommunikation hänge dagegen an einer anderen Verteilerbox.

Pilot hielt einen solchen Ausfall nicht für möglich

Nach dem technischen Defekt war Merkel am späten Donnerstagabend auf dem Weg zum G20-Gipfel nach Argentinien unbeschadet in Köln gelandet – vermutlich nur dank des Könnens des Flugkapitäns. "Es war eine ernsthafte Störung", sagte Merkel nach dem Zwischenfall in Bonn, wo sie wegen des Abbruchs der Reise die Nacht verbrachte. Das Ersatzflugzeug der Flugbereitschaft der Luftwaffe habe am späten Donnerstagabend für den Weiterflug nach Buenos Aires nicht genutzt werden können, weil dafür keine weitere Besatzung verfügbar gewesen sei.

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Der von Merkel als "erfahrenster Flugkapitän der Flugbereitschaft" bezeichnete Pilot soll laut "Rheinischer Post" von einem beispiellosen Ausfall des Kommunikationssystems gesprochen haben. So etwas sei nicht für möglich gehalten worden, hieß es demnach in Sicherheitskreisen. Merkel habe mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) über den Abbruch der Flugreise gesprochen.

Die Panne hat nach Angaben der Regierung in Berlin keine unmittelbare Gefahr für Passagiere und Besatzung bedeutet. "Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Leib und Leben der Passagiere an Bord der Maschine. Und der Abbruch des Fluges ist in einem solchen Fall ein ganz normaler Vorgang", sagte eine Regierungssprecherin am Freitag in Berlin.

"Höhere abstrakte Gefahr"

Das Verteidigungsministerium trat Berichten entgegen, wonach auch Sabotage als eine mögliche Ursache infrage komme. Aus dem Defekt habe sich eine "höhere abstrakte Gefahr" ergeben, sagte der Sprecher. "Es ist klar, dass man dann auf Nummer sichergeht." Von Juni 2016 bis Juni 2018 seien insgesamt 16 Flüge der Flugbereitschaft der Bundeswehr ausgefallen. Das entspreche zwei Prozent der Flüge.

Die "Rheinische Post" hatte unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, dass die Bundesregierung auch einen möglichen kriminellen Hintergrund des Zwischenfalls prüfen lässt.

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