• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • "Revolution Chemnitz": Mutma├čliche Rechtsterroristen wollten Regierung st├╝rzen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextRegierung r├Ąt zu Notstrom-AggregatenSymbolbild f├╝r einen TextMassenschl├Ągerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild f├╝r einen TextNeuer Corona-Ausbruch in WuhanSymbolbild f├╝r einen TextHanni H├╝sch verl├Ąsst die ARDLive: 3. Freies F1-Training Symbolbild f├╝r einen TextSenioren in Wohnung brutal ├╝berfallenSymbolbild f├╝r einen TextIgelrettung fordert vier VerletzteSymbolbild f├╝r einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild f├╝r einen TextAustralierin missbrauchte 14-J├ĄhrigenSymbolbild f├╝r einen TextYouTube-Star stirbt mit 23 JahrenSymbolbild f├╝r einen TextEinlass-Chaos bei Festival: "Entt├Ąuschend"Symbolbild f├╝r einen Watson TeaserSerien-Star korrigierte Drehbuch-FehlerSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

"Revolution Chemnitz" wollte Regierung st├╝rzen

Von dpa
Aktualisiert am 12.06.2019Lesedauer: 3 Min.
Karlsruhe: Mutma├čliche Rechtsterroristen, die in Bayern und Sachsen festgenommen wurden, erreichen den Bundesgerichtshof und werden von Polizisten abgef├╝hrt. Sie sollen die rechtsterroristische Vereinigung "Revolution Chemnitz" gegr├╝ndet haben.
Karlsruhe: Mutma├čliche Rechtsterroristen, die in Bayern und Sachsen festgenommen wurden, erreichen den Bundesgerichtshof und werden von Polizisten abgef├╝hrt. Sie sollen die rechtsterroristische Vereinigung "Revolution Chemnitz" gegr├╝ndet haben. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Ermittlungen gegen acht mutma├čliche Rechtsterroristen aus Sachsen stehen kurz vor dem Abschluss. Der geplante Anschlag am Tag der Deutschen Einheit in Berlin sollte erst der Anfang sein.

Die mutma├člichen Rechtsterroristen der Gruppe "Revolution Chemnitz" strebten nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittler den Sturz der Bundesregierung und die Beseitigung des Rechtsstaats an. F├╝r den 3. Oktober 2018 geplante Gewaltaktionen in Berlin sollten daf├╝r nur der Auftakt sein, wie aus einem am Mittwoch ver├Âffentlichten Beschluss des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) hervorgeht. Langfristig sollten demnach "weitere Gewaltakte folgen".

Gruppe wollte Systemwechsel

Dabei wollte die Gruppe dann auch "normale B├╝rger" und die Polizei einbeziehen, um einen "Systemwechsel" herbeizuf├╝hren, wie es weiter hei├čt. In Berlin sollten demzufolge bereits Schusswaffen zum Einsatz kommen, die Mitglieder h├Ątten sich um deren Beschaffung bem├╝ht.

Mit dem Beschluss vom 7. Mai ordnet der BGH gegen sechs der insgesamt acht festgenommenen M├Ąnner weiter Untersuchungshaft an. Laut Bundesanwaltschaft sitzen auch die anderen beiden noch in U-Haft. Der Generalbundesanwalt war kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit am 1. Oktober gegen die Gruppe vorgegangen. Anklage ist noch nicht erhoben.

F├╝hrende K├Âpfe der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene

Was genau in Berlin passieren sollte, scheint nach wie vor unklar. "Ob die Gruppe bereits ein konkretes Vorhaben ÔÇô und gegebenenfalls welches ÔÇô ins Auge gefasst hatte, ist nicht bekannt", hei├čt es dazu.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Die sechs M├Ąnner sind den Angaben zufolge allesamt f├╝hrende K├Âpfe der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Raum Chemnitz. Die Ermittler glauben, dass es ihnen durch ihre gute Vernetzung auch ├╝ber die Stadt hinaus m├Âglich gewesen w├Ąre, "f├╝r bestimmte "Aktionen" eine gr├Â├čere Zahl von Anh├Ąngern und Aktivisten zusammenzubringen".

Die Rechtsextremen aus Sachsen organisierten sich laut dem Beschluss ├╝ber den Messenger-Dienst Telegram in einer Gruppe namens "Planung der Revolution". Im Profilbild habe "Revolution Chemnitz" gestanden.

"Effektive Schl├Ąge gegen Linksparasiten, Merkel-Zombies"

Die F├╝hrung ├╝bernahm den Angaben zufolge Christian K., der auch "ma├čgeblicher Ideengeber" gewesen sei. In einem "Einf├╝hrungstext" im Chat schrieb er, die Gruppe solle sich nicht mit kleineren Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner begn├╝gen, sondern "effektive Schl├Ąge gegen Linksparasiten, Merkel-Zombies, Mediendiktatur und deren Sklaven" f├╝hren. Alle sechs Beschuldigten h├Ątten am 10. oder 11. September dazu ihr Einverst├Ąndnis erkl├Ąrt.

Die Ermittler sehen einen Zusammenhang zu den fremdenfeindlichen ├ťbergriffen und Protesten in Chemnitz nach dem gewaltsamen Tod eines 35-j├Ąhrigen Deutschen am Rande eines Stadtfestes im vergangenen Sommer. "Den Beschuldigten ging es darum, die Unruhen in C. im September 2018 zu nutzen, um mit gewaltsamen Aktionen am 3. Oktober 2018 in Berlin einen Systemwechsel im Sinne ihrer rechtsradikalen Ideologie einzuleiten", hei├čt es in dem Beschluss. Ein Angriff auf Ausl├Ąnder in Chemnitz am 14. September mit Schlaghandschuhen und Glasflaschen soll als "Probelauf" gedacht gewesen sein.


Generalbundesanwalt Peter Frank hatte im M├Ąrz das Verfahren gegen "Revolution Chemnitz" im Bereich Rechtsterrorismus als "eines der bedeutendsten Verfahren, die wir gegenw├Ąrtig f├╝hren", bezeichnet. Damals sagte er dem "Tagesspiegel", er rechne damit, dass die Ermittlungen im n├Ąchsten Vierteljahr abgeschlossen werden k├Ânnten.

Aus dem Beschluss geht auch hervor, dass die Ermittler umfangreiches Material auswerten. Allein die am 1. Oktober sichergestellten Asservate umfassen demnach 900.000 Daten. Neben den Beschuldigten seien zehn "gesondert Verfolgte" und 75 Zeugen vernommen worden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Miriam Hollstein
BundesgerichtshofBundesregierungPolizei
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website