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Corona-Ausbruch in Sachsen: Ab Montag kommt der harte Lockdown

Reaktion auf hohe Infektionszahlen  

Sachsen macht ab Montag alles dicht

08.12.2020, 13:59 Uhr | ds, AFP

Corona in Deutschland: Bundesländer nehmen eine alarmierende Entwicklung

Die Stimmen mehren sich, die Corona-Sonderregeln an Weihnachten zu überdenken. Eine Zeitraffer-Animation von t-online zeigt die bedrückende Lage – selbst in bisherigen Vorzeigegebieten. (Quelle: t-online)

Hohe Infektionszahlen: Die Lage in Sachsen und Bayern, aber auch anderen Bundesländern, ist alarmierend. (Quelle: t-online)


Harter Lockdown in Sachsen: Weil die Corona-Infektionszahlen weiter zu hoch sind, zieht Ministerpräsident Michael Kretschmer Konsequenzen. Bis in den Januar hinein bleiben alle Schulen und Geschäfte zu. 

Das derzeit besonders stark vom Coronavirus getroffene Sachsen geht ab dem kommenden Montag in einen harten Lockdown. Schulen, Kindergärten, Horte und der Einzelhandel mit Ausnahme der lebensnotwendigen Versorgung sollen geschlossen werden, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Dresden ankündigte. Der Lockdown soll demnach bis zum 10. Januar gelten.

Kretschmer sagte, die Landesregierung wolle Sachsen "jetzt zur Ruhe bringen". Dies sei die einzige Möglichkeit, das Infektionsgeschehen zu stoppen. Obwohl die Lage schwieriger sei als im Frühjahr, würden die Menschen die Situation bei Weitem nicht so ernst nehmen, sagte Kretschmer. Auch deshalb müsse die Politik jetzt reagieren.

Kretschmer sagte, er habe das Sozialministerium beauftragt, eine Kabinettsvorlage zu verfassen, die am Freitag beschlossen werden und ab Montag gelten solle. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sagte, die Lage sei dramatisch. Er kündigte ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum an. In Alten- und Pflegeheime solle es nur Zugang mit Maske und Schnelltests geben, Sport in geschlossenen Räumen werde verboten.

Zuvor hatte bereits Thüringen auf die Corona-Lage im Land reagiert und die Lockerungen zur Weihnachtszeit ausgesetzt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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