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Grenzkontrollen: Bundespolizei weist mehr als 500 Menschen in 12 Stunden ab

Verschärfte Einreiseregeln  

Bundespolizei weist mehr als 500 Menschen in zwölf Stunden ab

14.02.2021, 17:18 Uhr | rtr, dpa

Grenzkontrollen in Bayern: Testergebnis, bitte!

Negativer Coronatest, elektronische Einreiseanmeldung, Wartezeiten - all das müssen Autofahrer in Kauf nehmen, die derzeit von Tschechien nach Bayern wollen. Ministerpräsident Söder bat am Sonntag zum Ortstermin in Schirnding. (Quelle: Reuters)

Verschärfte Einreiseregeln: An der bayerischen Grenze gibt es durch Corona-Grenzkontrollen derzeit lange Wartezeiten. (Quelle: Reuters)


Seit heute Nacht kontrolliert die Bundespolizei an den Grenzen zu Tschechien und Österreich auf Verstöße gegen die verschärften Einreiseregeln. "Es ist ein strenges Einreiseregime", so Ministerpräsident Söder.

Nach Beginn der verschärften Einreiseregeln an den Grenzen von Bayern zu Tschechien und Tirol sind bereits in den ersten zwölf Stunden mehr als 500 Menschen zurückgeschickt worden. Sie seien nach den neuen Regeln nicht zur Einreise berechtigt gewesen, sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Karl-Heinz Blümel. Mehr als 1700 Menschen seien kontrolliert worden, davon gut 700 an der tschechischen Grenze, sagte Blümel bei einem Pressetermin am Grenzübergang zu Tschechien in Schirnding mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU). 

Bayern will die neuen Grenzkontrollen zunächst ohne Befristung durchhalten. Bis Dienstag werde nach praktikablen Lösungen für Pendler gesucht, sagte Söder in Schirnding. Ziel sei es, mit den Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol die Corona-Mutationen einzudämmen. "Es ist ein strenges Einreiseregime", sagte Söder.

Innenminister Joachim Herrmann ergänzte, es werde Ausnahmen für Pendler im Gesundheitsbereich geben. Außerdem würden systemrelevante Firmen und Branchen definiert, etwa Unternehmen, die Spezialgläser für Impfstoffe produzieren. Ab Mittwoch werde Bayern dann nur noch Pendler einreisen lassen, die in diese Gruppen fielen und einen aktuellen Negativtest vorweisen könnten. Der Güterverkehr soll aber weiter rollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa 

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