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Mieterbund: Wohnkrise spitzt sich zu

Von dpa
Aktualisiert am 06.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Blick auf Mehrfamilienh├Ąuser in der Innenstadt von Braunschweig.
Blick auf Mehrfamilienh├Ąuser in der Innenstadt von Braunschweig. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - In den deutschen St├Ądten wird es laut Mieterbund immer schwerer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. "Eine zunehmende Zahl von Mietern kann die Miete nur noch schwer oder gar nicht bezahlen", sagte Verbandspr├Ąsident Lukas Siebenkotten am Donnerstag, die Wohnkrise spitze sich zu.

Notwendig sei der Bau von mindestens 80.000 Sozialwohnungen pro Jahr, erkl├Ąrte der Mieterbund gemeinsam mit Verb├Ąnden der Bau- und Wohnungsbranche sowie der IG BAU. Berechnungen f├╝r das B├╝ndnis ergaben, dass bundesweit insgesamt rund 630.000 Wohnungen fehlen.

"Die Investitionsbedingungen f├╝r bezahlbaren Wohnungsbau sind weiterhin schlecht", kritisierte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen beim sogenannten Wohnungsbautag. H├Âhere Grundst├╝ckspreise, h├Âhere Auflagen und Baupreise h├Ątten die Kosten f├╝r neue Wohnungen in die H├Âhe getrieben. Wenn nun die Klimaziele versch├Ąrft w├╝rden, m├╝sse es einen Rechtsanspruch auf F├Ârderung geben.

Die k├╝nftige Bundesregierung muss aus Sicht des B├╝ndnisses vor allem den Bau bezahlbarer Wohnungen vorantreiben - unter anderem mit verg├╝nstigtem Bauland, Steuererleichterungen, F├Ârderung von Energiesparma├čnahmen, mehr Personal in Bau├Ąmtern und M├Âglichkeiten f├╝r h├Âheres und dichteres Bauen.

Branchenanalysen zeigen, dass Mieten und Kaufpreise f├╝r Wohnungen auch in der Corona-Krise weiter steigen. F├╝r eine Bestandswohnung verlangten Vermieter bei der Neuvermietung nach Daten des Portals Immobilienscout24 im M├Ąrz 7,18 Euro kalt je Quadratmeter, drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Neubauwohnungen waren es 9,58 Euro, ein Plus von gut f├╝nf Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Preise f├╝r Wohnungen und H├Ąuser legten laut Verband deutscher Pfandbriefbanken 2020 im Schnitt um 7,5 Prozent zu.

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Das Deutsche Institut f├╝r Urbanistik h├Ąlt es f├╝r m├Âglich, dass ge├Ąnderte Bed├╝rfnisse infolge der Corona-Krise das Wohnen weiter verteuern. "Die Wohnung wird nach Corona als Lebensraum wichtiger sein", sagte Institutsleiter Carsten K├╝hl. Gr├Â├čere Wohnungen mit R├╝ckzugsm├Âglichkeiten und weniger offenen Grundrissen sowie h├Âherer technischer Ausstattung k├Ânnten k├╝nftig begehrter sein.

Die Linken-Vorsitzende Janine Wissler bekr├Ąftigte beim Wohnungsbautag die Forderung ihrer Partei, mit einem bundesweiten "Mietendeckel" den Wohnkostenanstieg zu stoppen. "Wir brauchen auch Neubau", f├╝gte sie hinzu. FDP-Chef Christian Lindner und CDU-Generalsekret├Ąr Paul Ziemiak lehnten einen "Mietendeckel" ab. Lindner sprach sich f├╝r Steuererleichterungen, ein Baul├╝ckenkataster und ein eigenst├Ąndiges Bauministerium aus. Gr├╝nen-Co-Chef Robert Habeck unterst├╝tzte die Forderung nach h├Âherem Bauen und mehr Sozialwohnungen.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes zog eine positive Bilanz der Jahre unter der Regierungskoalition aus Union und SPD. Das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen habe sie unter anderem wegen der langen Regierungsbildung und der Pandemie nicht erreicht, sagte Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer Felix Pakleppa. "1,2 Millionen sind schon ein ganz respektables Ergebnis." Staatssekret├Ąr Volkmar Vogel sagte, weitere 300 000 Wohnungen seien genehmigt und w├╝rden bis Jahresende fertig.

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