• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • BeschlĂŒsse beim Corona-Gipfel: Das ist der Corona-Plan fĂŒr den Herbst


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextUnion baut Vorsprung auf SPD ausSymbolbild fĂŒr ein VideoIn diesen Regionen fĂ€llt StarkregenSymbolbild fĂŒr einen TextBayern-Star kehrt zu Ex-Klub zurĂŒckSymbolbild fĂŒr ein VideoKleinflugzeug stĂŒrzt in FlussSymbolbild fĂŒr einen TextRad-Star zofft sich auf TwitterSymbolbild fĂŒr einen TextLauterbach kontert GassenSymbolbild fĂŒr einen TextHaaland vergisst Vermögen in DortmundSymbolbild fĂŒr einen TextDAZN wird teurer – fĂŒr alleSymbolbild fĂŒr einen TextScheitert die E-MobilitĂ€t an einem Rohstoff?Symbolbild fĂŒr ein VideoOrang-Utan droht zu ertrinken Symbolbild fĂŒr einen TextWichtige Autobahn vier Tage lang gesperrtSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserBecker: Besuchs-Details durchgesickertSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Das ist der Corona-Plan fĂŒr den Herbst

  • Annika Leister
Von Annika Leister, Patrick Diekmann

Aktualisiert am 10.08.2021Lesedauer: 3 Min.
BeschlĂŒsse des Corona-Gipfels: WofĂŒr Angela Merkel jetzt wirbt – und mit welchen Maßnahmen Ungeimpfte nun rechnen mĂŒssen. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der erwartete Mammutgipfel blieb aus: Bund und LĂ€nder haben sich auf einen Corona-Kurs fĂŒr den Herbst geeinigt. Die Impfquote soll gesteigert, die Testpflicht ausgeweitet werden. Ein Überblick ĂŒber die BeschlĂŒsse.

Bund und LĂ€nder haben einen Corona-Fahrplan fĂŒr die kommenden Monate festgelegt. Dabei setzt die MinisterprĂ€sidentenkonferenz auf eine Erweiterung der Testpflicht, um eine vierte Welle zu verhindern und um die Impfquote in Deutschland zu erhöhen. (Die wichtigsten Aussagen von Angela Merkel sehen Sie oben oder hier.)

Loading...
Symbolbild fĂŒr eingebettete Inhalte

Embed

Viele Beobachter hatten im Vorfeld einen langen und konfliktreichen Gipfel erwartet. Doch bereits vor 17 Uhr war das Bund-LĂ€nder-Treffen vorbei, unter anderem der bayerische MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) konnte sich mit einer Forderung nach hĂ€rteren EinschrĂ€nkungen fĂŒr Ungeimpfte nicht durchsetzen.

Hier der Überblick ĂŒber die BeschlĂŒsse:

â–ș Impfungen

Bund und LĂ€nder appellieren "eindringlich" an die Bevölkerung, "jetzt schnellstmöglich die bestehenden Impfangebote" wahrzunehmen. Die Impfzentren "werden durch niedrigschwellige, zielgruppenbezogene und aufsuchende Angebote den Zugang zur Impfung erleichtern". Zudem seien Arbeitgeber aufgefordert, "ihre Mitarbeiter bei der Wahrnehmung von Impfangeboten unterstĂŒtzen", etwa durch Information, betriebliche Impfangebote und Freistellung fĂŒrs Impfen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Böses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


â–șAusweitung der Testpflicht fĂŒr Ungeimpfte ab dem 23. August

Ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gilt kĂŒnftig die 3G-Regel: Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens gibt es dann nur noch fĂŒr Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete. Ungeimpfte mĂŒssen dann einen negativen Antigen-Schnelltest, der nicht Ă€lter ist als 24 Stunden, oder einen negativen PCR-Test, der nicht Ă€lter ist als 48 Stunden, vorlegen.

Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr generell und darĂŒber hinaus SchĂŒler, weil sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmĂ€ĂŸig getestet werden sollen.

Negative Tests werden konkret Voraussetzung fĂŒr:

a) den Zugang zu KrankenhÀusern, Alten-und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe

b) Zugang zur Innengastronomie

c) Teilnahme an Veranstaltungen und Festen

d) Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Körperpflege)

e) Sport im Innenbereich

f) Beherbergung: Test bei Anreise und zweimal pro Woche wÀhrend des Aufenthalts

Geimpfte sind von dieser Testpflicht ausgenommen.

â–ș 3G-Regel kann gelockert werden

Die LĂ€nder können die 3G-Regel ganz oder teilweise aussetzen, wenn das Infektionsgeschehen gering ist. Die Erforderlichkeit der 3G-Regel wird mindestens alle vier Wochen ĂŒberprĂŒft.

â–ș Ende fĂŒr Gratistests ab 11. Oktober

In Zukunft sollen Ungeimpfte ihre Corona-Tests selbst bezahlen, da allen Ungeimpften in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden kann. Weiterhin kostenlos getestet werden sollen aber Personen, die nicht geimpft werden können oder fĂŒr die keine Impfempfehlung vorliegt, wie zum Beispiel Schwangere und MinderjĂ€hrige. Der 11. Oktober ist der Stichtag fĂŒr das Ende der Gratistests.

â–ș Hygienekonzepte bei Veranstaltungen

FĂŒr Großveranstaltungen wie etwa Konzerte, fĂŒr Feiern in geschlossenen RĂ€umen oder Partys sieht die MinisterprĂ€sidentenkonferenz ein besonders hohes Risiko fĂŒr Mehrfachansteckungen. Deshalb mĂŒssen Veranstalter fĂŒr diese Veranstaltungen Hygienekonzepte vorlegen. Bei Sportveranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern soll die zulĂ€ssige Auslastung auf maximal 50 Prozent der HöchstkapazitĂ€t begrenzt werden, aber nicht mehr als 25.000 Zuschauer. Dies betrifft insbesondere die am Wochenende beginnende Fußball-Bundesliga.

â–ș Vorerst keine Corona-Ampel

Bisher ist die Sieben-Tage-Inzidenz maßgeblicher Leitindikator in dieser Pandemie. Steigt sie zu hoch, drohen neue BeschrĂ€nkungen bis hin zum Lockdown. Das passt nicht mehr zur aktuellen Lage, kritisieren viele LĂ€nderchefs. Schließlich wachse die Zahl der Geimpften, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie noch schwer erkranken. Sie wollen neue Indikatoren festlegen – zum Beispiel die Impfquote oder die Hospitalisierungsrate sowie die Belegung der Intensivstationen.

Trotzdem konnte sich die MinisterprĂ€sidentenkonferenz vorerst nicht auf eine Corona-Ampel einigen. In dem Beschlusspapier heißt es lediglich: "Bund und LĂ€nder werden alle Indikatoren, insbesondere die Inzidenz, die Impfquote, und die Zahl der schweren KrankheitsverlĂ€ufe sowie die resultierende Belastung des Gesundheitswesens berĂŒcksichtigen, um das weitere Infektionsgeschehen zu kontrollieren."

â–ș VerlĂ€ngerung der epidemischen Notlage

Die sogenannte "epidemische Lage von nationaler Tragweite" wurde am 11. Juni zuletzt verlĂ€ngert. An ihr hĂ€ngen zentrale Corona-Maßnahmen wie die Maskenpflicht oder KontaktbeschrĂ€nkungen. Mitte September lĂ€uft sie aus und soll dann verlĂ€ngert werden. DarĂŒber gab es beim Bund-LĂ€nder-Gipfel weitestgehende Einigkeit. Beschließen muss das jedoch der Bundestag.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ein Gastbeitrag von Hermann Gröhe (CDU)
  • Tim Kummert
Von M. Hollstein, T. Kummert, F. Reinbold
Angela MerkelCSUDeutschlandMarkus Söder
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website