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Virologin Ciesek rechnet mit Ausbreitung von Virus-Untervarianten

Von t-online, dpa, wan

Aktualisiert am 02.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Sandra Ciesek schaut in die Kamera (Archivbild): Die Virologin geht davon aus, dass sich die beiden Untervarianten BA.4 und BA.5 weiter ausbreiten.
Sandra Ciesek (Archivbild): Die Virologin geht davon aus, dass sich die beiden Untervarianten BA.4 und BA.5 weiter ausbreiten. (Quelle: IPON/imago-images-bilder)
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Die neuen Coronavirus-Varianten werden auch in Deutschland häufiger gefunden. Die Virologin Sandra Ciesek geht von einer Ausbreitung aus – und sorgt sich um den derzeitigen Impfschutz.

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek rechnet damit, dass sich die beiden Corona-Untervarianten BA.4 und BA.5 weiter ausbreiten. Auf Twitter schrieb sie, dass nach einer Studie im süddeutschen Raum der Anteil schon bei 15,3 Prozent liege. "Das wird sicherlich sehr lokal unterschiedlich sein, aber da nur ein Teil der Proben (5-10 %) sequenziert wird und Mutations-PCRs nicht mehr flächendeckend durchgeführt und vergütet werden, kann man das für viele Regionen also gar nicht so genau sagen", heißt in dem Twitterbeitrag. "Ich denke, BA.4/ BA.5 werden sich auch hier durchsetzen."

Die von der EU vorgeschlagene Überwachung der Bevölkerung durch repräsentative Tests sieht sie als sinnvoll an. "Wir müssen weiter beobachten, ob sich der klinische Verlauf durch BA.4/5 verändert. Und wie der Impf-/Genesenenstatus war."

Bisherige Ergebnisse aus anderen Ländern zeigten, dass die Impfungen und auch eine Genesung nicht immer helfen. Gerade wenn die vorherige Impfung schon länger zurückliege, könne es zu einer Infektion kommen. "Erste Daten von Omikron-BA.1-Genesenen zeigen, dass ebenfalls kein sicherer Schutz vor einer BA.4- oder BA.5-Infektion besteht", schreibt die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

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"Wir müssen schneller und besser werden"

Sollte das Virus stärker zirkulieren, könnte es notwendig werden, nicht nur älteren Menschen eine zweite Boosterimpfung zu geben, sondern diese auch auf weitere Gruppen auszuweiten. "Leider wird einem auch bewusst, dass wir mit einem BA.1 angepassten Impfstoff wohl wieder hinterherlaufen werden. Hier müssten wir besser und schneller werden", fordert die Professorin. Sie warnt außerdem vor der nächsten Influenza-Welle. In Australien gebe es bereits einen starken Anstieg. "Das kann bei uns genauso passieren." Einige könnten ihre Teilimmunität gegen Influenza verloren haben, weil dieses Virus seit 2 Jahren fast gar nicht zirkulierte.

Vergangene Woche hatte das RKI in seinem Bericht eine langsame Verbreitung der neuen Variante angegeben. Der Anteil der Omikron-Subvariante BA.5 lag nach den jüngsten verfügbaren Daten, einer Stichprobe von vorletzter Woche, bei 1,4 Prozent.

Wüst fordert Verständigung über Corona-Politik

Vor einem Bund-Länder-Treffen hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst eine zeitige Verständigung über die Corona-Politik für den Herbst gefordert. "Es ist wichtig, dass der Bund in Abstimmung mit den Ländern rechtzeitig vor dem Herbst die Grundlagen für die Pandemiebekämpfung anpasst", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP ringt um staatliche Corona-Schutzvorgaben wie Maskenpflicht für den Herbst.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereitet nach eigenen Aussagen derzeit eine Strategie für einen erwarteten Anstieg der Infektionen in der kälteren Jahreszeit vor.

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