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Kinderärzte warnen vor Krisen-Zuspitzung in Kliniken

Von dpa
Aktualisiert am 07.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Mediziner und Pfleger bereiten ein Kind auf eine Untersuchung vor (Symbolfoto): De Lage in Klinken spitzt sich laut Kinderärzte zu.
Mediziner und Pfleger bereiten ein Kind auf eine Untersuchung vor (Symbolfoto): De Lage in Klinken spitzt sich laut Kinderärzte zu. (Quelle: imago/Olaf Döring/imago images)
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Der Präsident der deutschen Kinderärzte warnt eindringlich vor einer Zuspitzung der Lage in Kliniken. Der Pflegerat kritisiert Lauterbach-Vorschläge dazu.

Kinderärztepräsident Thomas Fischbach befürchtet eine Verschärfung der angespannten Lage in den Kinderkliniken, hält aber eine Maskenpflicht eher für kontraproduktiv. "Wir sind in einer gefährlichen Situation für die Kinder, besonders für die Kleinsten", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) angesichts der wegen Atemwegserkrankungen überfüllten Arztpraxen und Kinderkliniken der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ/Mittwoch). Und es könne noch schlimmer kommen: "Denn normalerweise stehen wir Anfang Dezember erst am Beginn der Erkältungssaison. Die Spitze der Infektionswelle steht also noch vor uns."

Rufen nach einer Rückkehr der Maskenpflicht für Kinder und Eltern erteilte Fischbach jedoch eine Absage. "Der Schrei nach Masken ist der übliche Reflex der Politik. Dabei ist die Maskenpflicht der zurückliegenden zwei Jahre ja ein wichtiger Grund für die aktuelle Krise", meinte er. Denn wegen der Masken seien weder die Immunsysteme der Kinder noch der Eltern trainiert worden.

Kinderstationen extrem überfüllt

Viele Kinderpraxen und Kinderstationen sind aktuell extrem überfüllt. Experten berichten von einer enormen Welle an Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV), das für Babys gefährlich sein kann.

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Lauterbach-Vorschlag zu Pflegekräften "irrwitzig"

Die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), Pflegekräfte aus dem Erwachsenenbereich zur Unterstützung in der Pädiatrie einzusetzen, nannte Fischbach "irrwitzig". Ähnlich kritisch äußerte sich dazu der Deutsche Pflegerat (DPR). "Das kann man nur als Verzweiflungstat bezeichnen", sagte DPR-Präsidentin Christine Vogler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). "In den Kliniken kann bereits jetzt nur die Minimalversorgung gesichert werden. Wir haben keine Station mehr, wo man Pflegepersonal abziehen kann." Pflegekräften aus anderen klinischen Abteilungen hätten auch nicht automatisch die Qualifikation zu Versorgung im pädiatrischen Intensivbereich.

Angesichts des Fachkräftemangels in Sozial- und Pflegeberufen plädierte Vogler auch für ein verpflichtendes soziales Gesellschaftsjahr für alle Schulabgänger in Deutschland. "Wir müssen als Gesellschaft wieder zusammenrücken und lernen, dass wir uns im Sozialsystem wieder verstärkt den Kranken, den Kindern und Schwachen widmen müssen." Das zeige nicht zuletzt die aktuelle Situation in den Kliniken, sagte Vogler.

Städtetag fordert schnelle Umsetzung

Der Deutsche Städtetag hat Vorschläge für grundlegende Reformen bei der Finanzierung der Kliniken begrüßt, fordert aber auch schon eine raschere Stabilisierung. "Wir brauchen ein Rettungspaket, das schnell wirkt. Sonst wird es in fünf Jahren viele wichtige Krankenhäuser nicht mehr geben", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der Deutschen Presse-Agentur. "Die finanzielle Notlage der Krankenhäuser war noch nie so groß wie heute." Dedy sagte, die Kommission liege völlig richtig, dass der allerletzte Zeitpunkt gekommen sei, das Ruder herumzureißen. Es sei gut, dass nun konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen. "Die Krankenhäuser sind für die Menschen vor Ort unverzichtbar, sie gehören zur Daseinsvorsorge."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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