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Angela Merkel: Ex-Bundeskanzlerin verlässt CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung


Merkel verlässt CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung

Von afp
08.12.2023Lesedauer: 1 Min.
Angela MerkelVergrößern des BildesDie frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivbild): Laut ihrem Umfeld will sie ihr Leben freier gestalten und beendet deshalb ihre Mitgliedschaft bei der KAS. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa/dpa-bilder)
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Die frühere Bundeskanzlerin hat keine Lust mehr auf Parteiarbeit. Nun ist sie auch aus der CDU-nahen Stiftung ausgetreten. Wegbegleiter sind enttäuscht.

Die frühere CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel vergrößert die Distanz zu ihrer Partei. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, beendete Merkel ihre Mitgliedschaft in der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Der Stiftungsvorsitzende Norbert Lammert habe bei einem persönlichen Treffen vergeblich versucht, Merkel zum Bleiben zu bewegen. "Ich bin aus dieser Rolle einfach rausgewachsen", soll Merkel laut "Spiegel" nach Angaben aus ihrem Umfeld gesagt haben.

Aus Merkels Umfeld verlautete gegenüber dem Magazin, die Altkanzlerin wolle kein Signal gegen die KAS setzen, sondern nur ihr neues Leben frei gestalten, ganz ohne politische Zwänge. In der CDU sorge die Distanz, die Merkel zu ihrer Partei suche, allerdings für Irritation. Ein prominenter CDU-Politiker habe gegenüber dem "Spiegel" von einem "Bruch" gesprochen, ein anderer von einer "Eiszeit".

Austritte sind selten

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist als eingetragener Verein organisiert, der laut Satzung maximal 55 Mitglieder haben darf, sodass neue Beitritte nur möglich sind, wenn es Austritte gibt. Solche Austritte sind aber selten. In dem Verein sitzen amtierende Ministerpräsidenten ebenso wie zahlreiche Ex-Bundesminister und CDU-Spitzenfunktionäre.

Zeitgleich mit Merkels Austritt wurde dem Bericht zufolge der aktuelle CDU-Chef Friedrich Merz, ein langjähriger Rivale Merkels, als neues Mitglied des Stiftungsvereins aufgenommen.

Merkel habe in ihrer politisch aktiven Zeit vielen Vertrauten und Weggefährten zum Eintritt in die elitäre Runde verholfen, berichtete der "Spiegel". "Das ist auch ihr eigener Ehemaligenklub, den sie jetzt im Stich lässt", zitierte das Magazin ein KAS-Mitglied.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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