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Politik und Polizei ziehen Bilanz nach dem 1. Mai

Bilanz zum 1. Mai  

Kleinere Tumulte und Angriffe gegen Polizisten

02.05.2017, 06:46 Uhr | MHa, dpa-AFX

Politik und Polizei ziehen Bilanz nach dem 1. Mai . Vermummte Teilnehmer der nicht angemeldeten «Revolutionären 1. Mai-Demonstration» linker Gruppen zünden am 1. Mai. in Berlin Pyrotechnik.  (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger/)

Vermummte Teilnehmer der nicht angemeldeten «Revolutionären 1. Mai-Demonstration» linker Gruppen zünden am 1. Mai. in Berlin Pyrotechnik (Quelle: Ralf Hirschberger//dpa)

Nach einem überwiegend friedlichen 1. Mai in Berlin ziehen Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsident Klaus Kandt eine Bilanz des Feiertages. In weiten Teilen Deutschlands kam es zu kleineren Zusammenstößen zwischen Beamten und Demonstranten.

Bei der "Revolutionären 1. Mai Demonstration" linker und linksextremer Gruppen in Kreuzberg war es am Abend des Mai-Feiertages wieder zu Rangeleien, kleineren Tumulten und Angriffen gegen Polizisten gekommen. Einige wurden verletzt, als Vermummte Flaschen warfen, Böller in die Menge schleuderten und Feuerwerk zündeten. Beamte wurden mit Fahnenstangen attackiert und beleidigt. Mehrere Dutzend Randalierer wurden zunächst festgenommen.

Polizei ist "sehr zufrieden"

Die Demonstration mit rund 8000 Teilnehmern war erstmals nicht angemeldet worden, wurde jedoch von der Polizei toleriert. Am Mai-Feiertag waren in der Hauptstadt 5400 Beamte im Einsatz, deutlich weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Demonstranten war geringer. 2016 kamen noch deutlich mehr als 10.000 Teilnehmer.

Die Polizei zeigte sich bereits am Abend trotz der Angriffe "sehr zufrieden". Der G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg habe keinerlei Einfluss gehabt, so Polizeipräsident Kandt. Zuvor war befürchtet worden, dass sich linke Demonstranten für dortige Proteste in Berlin warmlaufen könnten.

Kleinere Auseinandersetzungen in Halle, Apolda und Hamburg

Auch in anderen Städten gingen die Menschen am Tag der Arbeit auf die Straßen. In Halle in Sachsen-Anhalt demonstrierten mehrere Tausend Menschen gegen einen Aufmarsch von etwa 500 Rechtsextremisten. Vereinzelt kam es zu Rangeleien zwischen Gegendemonstranten und der Polizei, bei denen es auf beiden Seiten einige Verletzte gab.

Auf der Rückreise mit der Bahn stiegen dann etwa 100 bis 150 Demonstranten aus der rechten Szene in Apolda in Thüringen aus. Beamte wurden mit Steinen und bengalischem Feuerwerk angegriffen. Etwa 100 Menschen seien vorläufig festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Polizei.

In Hamburg beteiligten sich rund 2500 Menschen an einer Kundgebung linksextremistischer Gruppen. Die sogenannte revolutionäre 1.-Mai-Demonstration begann an der Sternschanze und bewegte sich mit Sprechchören in Richtung Jungfernstieg im Stadtzentrum. Nach der friedlichen Kundgebung kam es zu kleineren Zusammenstößen.

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