• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Innenpolitik
  • LEA Ellwangen: Polizei besch├Ądigte bei Razzia in Asylunterkunft 40 T├╝ren


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoPilot filmt Kampfeinsatz in UkraineSymbolbild f├╝r einen TextMainz: Mutter und Kind tot aufgefundenSymbolbild f├╝r einen TextDDR-Star hat BrustkrebsSymbolbild f├╝r einen TextNeue Leichenfunde nach GletscherdramaSymbolbild f├╝r einen Text├ľlpreis f├Ąllt weiterSymbolbild f├╝r einen TextFix: BVB holt Haaland-ErsatzSymbolbild f├╝r ein VideoFeuerwerk eskaliert v├ÂlligSymbolbild f├╝r einen TextEuro so wenig wert wie zur Einf├╝hrungSymbolbild f├╝r einen TextKrank: Judith Rakers fehlt in NDR-ShowSymbolbild f├╝r einen TextPrinzessin zeigt sich im NippelkleidSymbolbild f├╝r einen Text14-J├Ąhrige mit besonderer Kette vermisstSymbolbild f├╝r einen Watson Teaser9-Euro-Ticket bekommt KonkurrenzSymbolbild f├╝r einen TextSpielen Sie das Spiel der K├Ânige

Polizei besch├Ądigte bei Razzia 40 T├╝ren

  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

Aktualisiert am 09.05.2018Lesedauer: 2 Min.
Ramme im Einsatz: In der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen wurden 40 T├╝ren besch├Ądigt, als Hunderte Polizisten das Geb├Ąude durchsuchten. Das Foto ist bei einer ├ťbung entstanden.
Ramme im Einsatz: In der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen wurden 40 T├╝ren besch├Ądigt, als Hunderte Polizisten das Geb├Ąude durchsuchten. Das Foto ist bei einer ├ťbung entstanden. (Quelle: dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Bei der Razzia in der Asylunterkunft in Ellwangen hat die Polizei 40 T├╝ren besch├Ądigt. Dabei sind die R├Ąume in solchen Einrichtungen gar nicht abgeschlossen.

Es krachte und knallte am 3. Mai in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen: Als dort mehrere Hundert Einsatzkr├Ąfte zeitgleich ihre Durchsuchungen starteten, verschafften sich die Polizisten mit Rammen gewaltsam Zutritt in Zimmer. "Einzelne" T├╝ren seien dabei besch├Ądigt worden, erkl├Ąrte die Pressestelle des zust├Ąndigen Polizeipr├Ąsidiums Aalen zu t-online.de.

Das ist leicht untertrieben: Es waren 40 T├╝ren, teilte das Regierungspr├Ąsidium Stuttgart auf Anfrage von t-online.de mit. Es sei Standard in diesen Erstaufnahmeeinrichtungen, dass die untergebrachten Menschen keine Schl├╝ssel haben und die T├╝ren mit Drehgriffen zu ├Âffnen und nicht abschlie├čbar seien. Hassan Alassa, ein Sprecher der Schwarzafrikaner, hatte der Polizei gegen├╝ber t-online.de vorgeworfen, unverschlossene T├╝ren mit Rammen gewaltsam ge├Âffnet zu haben. Die Polizei spricht dagegen davon, Bewohner h├Ątten sich verbarrikadiert.

Ramme im Einsatz: In der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen wurden 40 T├╝ren besch├Ądigt, als Hunderte Polizisten das Geb├Ąude durchsuchten. Das Foto ist bei einer ├ťbung entstanden.
Ramme im Einsatz: In der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen wurden 40 T├╝ren besch├Ądigt, als Hunderte Polizisten das Geb├Ąude durchsuchten. Das Foto ist bei einer ├ťbung entstanden. (Quelle: dpa)

T├╝ren teilweise von innen gesichert

Ein Sprecher des Polizeipr├Ąsidiums Aalen erkl├Ąrte auf Anfrage von t-online.de, bei solchen Eins├Ątzen komme es zwar auf Zeitkomponente und Schlagartigkeit an, um Flucht oder Entsorgung von Beweismitteln zu verhindern. "Wir treten aber keine offenen T├╝ren ein." Konfrontiert mit der Zahl von 40 T├╝ren sagte er, dann seien die "vermutlich alle von innen gesichert gewesen". Schadensmeldungen seien an die Polizei bislang nicht herangetragen worden. "Die T├╝ren geh├Âren ├╝brigens nicht den Bewohnern, sondern dem Regierungspr├Ąsidium Stuttgart." Die Polizei konnte keine Angaben machen, wie viele R├Ąume insgesamt durchsucht wurden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Nun hat Putin eine zynische Wette abgeschlossen"
Wladimir Putin und der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu: Russland hat einen g├╝nstigen Augenblick f├╝r den Angriff auf die Ukraine gew├Ąhlt, sagt Historiker Harold James.


Aus den Fugen geraten: Ein Video aus der Einrichtung in Ellwangen zeigt etliche T├╝ren, die zerst├Ârt sind. Fl├╝chtlinge sagen, die Polizei habe nicht abgeschlossene T├╝ren mit Gewalt ge├Âffnet.
Aus den Fugen geraten: Ein Video aus der Einrichtung in Ellwangen zeigt etliche T├╝ren, die zerst├Ârt sind. Fl├╝chtlinge sagen, die Polizei habe nicht abgeschlossene T├╝ren mit Gewalt ge├Âffnet. (Quelle: t-online.de)

Das Regierungspr├Ąsidium best├Ątigte, T├╝ren seien teilweise vor dem Einsatz mechanisch oder durch "Manipulation am Schlie├čmechanismus" von innen gesichert worden, konnte aber nichts zur Zahl sagen. Polizei-Einsatzleiter Peter H├Ânle hatte in einer Pressekonferenz nach dem Einsatz davon gesprochen, die Bewohner h├Ątten vorab Informationen erhalten und schon tags├╝ber einen Polizeieinsatz erwartet. Der Kameruner Hassan Alassa hatte von "b├╝rgerkriegs├Ąhnlichem" Vorgehen der Polizei gesprochen.

Keine Waffen bei Einsatz gefunden

Die Razzia war Folge eines gescheiterten Versuchs am 30. April, einen 23-j├Ąhrigen Togolesen zur Abschiebung mitzunehmen. Nachdem sich immer mehr Bewohner um vier Beamte versammelt hatten und die Polizei die Stimmung als bedrohlich-aggressiv empfunden hatte, waren die vier eingesetzten Beamten abgezogen und hatten den in Handschellen gefesselten Mann zur├╝ckgelassen. Das hatte deutschlandweit Debatten um ein Versagen des Rechtsstaats ausgel├Âst. Am Mittwoch diskutierte der baden-w├╝rttembergische Landtag den Fall auf Antrag der FDP.

Bei dem folgenden Gro├čeinsatz am 3. Mai waren keine Waffen gefunden worden. Gegen f├╝nf Personen waren Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verst├Â├če gegen das Bet├Ąubungsmittelgesetz, gegen zwei wegen Diebstahls eingeleitet worden. 26 Bewohner hatten laut Polizei Fluchtversuche unternommen, elf waren aus Fenstern gesprungen. 23 hatten laut Polizei Widerstand geleistet.

Ein Polizist ohne Fremdverschulden verletzt

Der Kameruner Hassan Alassa, der Mit-Organisator einer Demo am Mittwoch wegen des Einsatzes war, hatte t-online.de gesagt, der vorgebliche Widerstand sei zum Teil panische Reaktion darauf gewesen, von Fremden nachts aus dem Schlaf gerissen zu werden. "Manche wehren sich dann, andere fl├╝chten."

Unter den zw├Âlf Verletzten war ein Polizist, der sich ohne Einwirkung anderer verletzt hatte. Zur H├Âhe des Schadens an den T├╝ren kann das Regierungspr├Ąsidium noch keine Angaben machen. Die Reparatur erfolge im Rahmen der laufenden Bauunterhaltung.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Mario Thieme
Polizei
Politiker

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website