Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Wiesbaden: Weiterer Suizid im Finanzministerium in Hessen

Im Büro aufgefunden  

Bericht: Weiterer Suizid im hessischen Finanzministerium

17.04.2020, 18:43 Uhr | AFP

Wiesbaden: Weiterer Suizid im Finanzministerium in Hessen. Hessisches Finanzministerium: Die Wiesbadener Regierungsinstitution trauert um einen weiteren Mitarbeiter. (Quelle: imago images/imagebroker)

Hessisches Finanzministerium: Die Wiesbadener Regierungsinstitution trauert um einen weiteren Mitarbeiter. (Quelle: imagebroker/imago images)

Ein Beamter des hessischen Finanzministeriums ist nach Medienberichten tot in seinem Büro aufgefunden worden. Erst vor Kurzem hatte sich der Chef des Hauses mutmaßlich das Leben genommen.

Nach dem mutmaßlichen Suizid des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU) hat sich nach Informationen des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) offenbar ein weiterer ranghoher Mitarbeiter des hessischen Finanzressorts das Leben genommen. Der Beamte sei am Donnerstagmorgen "leblos in seinem Büro aufgefunden worden, nach polizeilichen Mitteilungen ist von einem selbstgewählten Freitod auszugehen", zitiert das RND (Freitagsausgaben) eine interne Mail des Finanzstaatssekretärs Martin Worms an die Mitarbeiter des Finanzministeriums in Wiesbaden.

Die näheren Umstände und Hintergründe seien bislang unklar, berichtete das RND weiter. Ende März hatte der Tod von Finanzminister Schäfer bundesweit Bestürzung ausgelöst. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte von einer Verzweiflungstat im Zusammenhang mit der finanziellen Bewältigung der Corona-Krise gesprochen. "Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben", sagte Bouffier. Offensichtlich habe der 54-Jährige keinen Ausweg mehr gesehen. Schäfer, der als möglicher Nachfolger Bouffiers galt, war an einer ICE-Strecke im Main-Taunus-Kreis tot aufgefunden worden.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal