Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Scholz will erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängern

Regel läuft Ende Juli aus  

Scholz will erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängern

02.05.2021, 02:11 Uhr | dpa

Scholz will erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängern. Olaf Scholz bei einer Rede zum 1. Mai. Der Bundesfinanzminister will das Corona-Kurzarbeitsgeld verlängern. (Quelle: imago images/Janine Schmitz)

Olaf Scholz bei einer Rede zum 1. Mai. Der Bundesfinanzminister will das Corona-Kurzarbeitsgeld verlängern. (Quelle: Janine Schmitz/imago images)

Finanzminister Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis mindestens Ende 2021 zu aufrechtzuerhalten. Er schließt sogar weitere Verlängerungen nicht aus.

Im Juli sollte eigentlich das besondere Verfahren zum Corona-Kurzarbeitergeld auslaufen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die Frist jedoch verlängern.

"Der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld sollte auf alle Fälle noch einmal bis Jahresende verlängert werden, gegebenenfalls sogar noch länger", sagte der SPD-Kanzlerkandidat den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In der Corona-Krise werde die Regierung so lange helfen, wie es Einschränkungen gebe.

Wenn Unternehmen in Schwierigkeiten geraten und die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter reduzieren, springt die Bundesagentur für Arbeit ein und ersetzt einen Teil des weggefallenen Nettoeinkommens durch das Kurzarbeitergeld.

Außerdem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer erstattet. So sollen Krisenzeiten überbrückt werden, ohne dass Betriebe gezwungen sind, Mitarbeiter zu entlassen. Im Zuge der Pandemie waren die Zugangsregeln gelockert worden. Derzeit gelten die Regeln bis Ende Juni.

"Werden Stabilitätskriterien erfüllen"

Wirtschaftlich stehe Deutschland weiterhin sehr gut da, betonte Scholz. "Nach dieser Krise wird Deutschland - bezogen auf seine Wirtschaftsleistung - weniger Schulden haben, als sie alle anderen G7-Staaten schon vor der Krise hatten. Und wir werden die europäischen Stabilitätskriterien zum Ende dieses Jahrzehnts auch wieder erfüllen - ohne rigoros sparen zu müssen."

Steuersenkungen für Spitzenverdiener seien ausgeschlossen, so Scholz. Doch nehme er Steuersenkungen bei "kleinen, mittleren und auch normalen Einkommen" in den Blick. Dazu müssten diejenigen, die sehr hohe Einkommen haben, einen Beitrag leisten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: