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Scholz erwartet langanhaltende Inflationskrise

Von afp, dpa, t-online, sje

Aktualisiert am 05.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Schnelle Preissteigerungen: Der Kanzler glaubt, "dass sich diese Lage auf absehbare Zeit nicht ändern wird". (Quelle: Reuters)
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In Berlin kamen Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften zusammen, um über die Preissteigerungen zu beraten. Der Kanzler zeigte sich wenig optimistisch.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Bürgerinnen und Bürger auf eine lang anhaltende Krise eingeschworen, die es gemeinsam anzupacken gilt. "Die aktuelle Krise wird nicht in wenigen Monaten vorübergehen", sagte er am Montag nach dem Auftaktgespräch zur konzertierten Aktion im Kanzleramt mit Blick auf die hohe Inflation und die angespannte deutsche Wirtschaft. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich diese Lage auf absehbare Zeit nicht ändern wird."

"Wir stehen zusammen"

Scholz sagte weiter, das Land stehe vor "historischen Herausforderungen", daher sei die Zusammenarbeit von Tarifpartnern, Politik und Wissenschaft unerlässlich. "Wir werden als Land durch diese Krise nur gut durchkommen, wenn wir uns unterhaken, wenn wir gemeinsam uns auf Lösungen einigen", sagte der Kanzler.

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Die Gesellschaft sei viel stärker, als manchmal unterstellt werde. "Wichtig ist mir die Botschaft: Wir stehen zusammen", so Scholz nach den Gesprächen von Regierungsmitgliedern mit Gewerkschaften, Arbeitgebervertretern, der Bundesbank und der Wissenschaft. Der Auftakt sei "vielversprechend" verlaufen.

Zum Auftakt der konzertierten Aktion sei es darum gegangen, ein "gemeinsames Verständnis für die Lage zu entwickeln", in dem sich das Land befinde, sagte der Kanzler weiter. In den kommenden Wochen werde es dann darum gehen, "Instrumente zu entwickeln und Wege zu finden, wie wir auf diese historischen Herausforderungen reagieren werden". Daher seien nun regelmäßige Treffen geplant.

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