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AfD-Gründer Bernd Lucke wollte mit Frauke Petry in Hungerstreik treten

Pläne zur Euro-Rettung  

AfD-Gründer wollte mit Frauke Petry in Hungerstreik treten

30.01.2019, 16:53 Uhr | dpa, ds, t-online.de

AfD-Gründer Bernd Lucke wollte mit Frauke Petry in Hungerstreik treten. Frauke Petry und Bernd Lucke: Es war sein größter Fehler Petry zu vertrauen, sagte der Mitbegründer der AfD gegenüber der "Zeit". (Quelle: imago images/IPON)

Frauke Petry und Bernd Lucke: Es war sein größter Fehler Petry zu vertrauen, sagte der Mitbegründer der AfD gegenüber der "Zeit". (Quelle: IPON/imago images)

Erbitterte Rivalen in der AfD – doch mit einer kuriosen Idee wollten Bernd Lucke und Frauke Petry anscheinend gegen Kanzlerin Merkel vorgehen. 

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke hat in einem Zeitungsinterview ausführlich über seine Zeit mit Frauke Petry in der AfD gesprochen. Dabei thematisierte er gegenüber der "Zeit" nicht nur die Probleme, die er mit der AfD-internen Rivalin hatte, sondern auch einen kuriosen gemeinsamen Plan: Weil er und Petry von der Bundesregierung Einsicht in die Pläne zur Euro-Rettung haben wollten, überlegten beide, in einem Hungerstreik zu treten. Dazu kam es dann aber doch nicht.  

Sein größter Fehler sei es gewesen, der ehemaligen AfD-Chefin Petry vertraut zu haben, sagte Lucke. "Ich kannte sie ja kaum, aber sie war engagiert, intelligent und präsentabel. Deshalb habe ich sie gefördert." In einer Kampfabstimmung hatte sie ihn 2015 in seiner Funktion als Parteichef abgelöst, woraufhin er aus der Partei austrat. Er gründete dann die Partei Alfa, die seit November 2016 Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) heißt.

Vor den Verwerfungen der beiden hatten sie laut Lucke noch gemeinsame Pläne: "2013 haben Frauke Petry und ich überlegt, ob wir in einen Hungerstreik treten, um bei der Regierung Merkel die Einsicht in Akten zur Euro-Rettung zu erzwingen." Petry habe nach einer Absprache mit ihrer Familie dann aber doch nicht hungern wollen.

Lucke: AfD ist eine latent fremdenfeindliche Partei

Auch Petry ist mittlerweile nicht mehr in der AfD: Wegen des Streits über die politische Ausrichtung hatte sie unmittelbar nach der Bundestagswahl im September 2017 die Partei verlassen und war als fraktionslose Abgeordnete ins Parlament eingezogen.


Zudem befürwortete Lucke eine Überwachung der AfD durch den Verfassungsschutz. "Es gibt Personen und Organisationen in der AfD, an deren Verfassungstreue man zweifeln kann". Lucke bezeichnete die AfD als "eine latent fremdenfeindliche, deutschnationale Partei mit rechtsradikalen Einsprengseln". Daher solle der Inlandsgeheimdienst Teile der AfD "lieber beobachten, als dass die vielleicht Unheil stiften." Noch mal würde er sie nicht gründen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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