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Gysi fordert Ende deutscher Waffenlieferungen, auch nach Israel

Linker Außenpolitiker  

Gysi fordert Ende deutscher Waffenlieferungen nach Israel

16.05.2021, 21:26 Uhr | t-online

Gysi fordert Ende deutscher Waffenlieferungen, auch nach Israel. Gregor Gysi bei einer Rede im Bundestag: Der Politiker der Linkspartei fordert ein Ende von deutschen Waffenlieferungen nach Israel(Archivfoto). (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Gregor Gysi bei einer Rede im Bundestag: Der Politiker der Linkspartei fordert ein Ende von deutschen Waffenlieferungen nach Israel(Archivfoto). (Quelle: Christian Spicker/imago images)

Keine deutschen Waffen mehr ins Ausland, auch nicht nach Israel: Der außenpolitische Sprecher der Linkspartei hat eine deutsche Vermittlerrolle im Nahostkonflikt gefordert. In dem Konflikt kritisiert er beide Seiten.

Der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat eine Ende deutscher Waffenlieferungen ins Ausland gefordert, auch nach Israel. "Deutschland sollte im Nahostkonflikt endlich eine Vermittlerrolle übernehmen. Das wäre auch die angemessenere Schlussfolgerung aus der deutschen Geschichte", sagte Gysi dem "Spiegel". Deutschland habe nämlich keine Kontrolle darüber, wie etwa gelieferte U-Boote durch Israel eingesetzt würden.

Gysi zeigte gleichzeitig Verständnis für die militärische Verteidigung Israels gegen die Terrororganisation Hamas. Der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen sei klar völkerrechtswidrig. Ebenso sei es allerdings völkerrechtswidrig, dass Israel ein Hochhaus mit Büros von Journalisten zerstört habe. Nach Angaben des israelischen Militärs habe die Hamas in dem Gebäude Waffen gelagert. Gysi zog das in Zweifel. Mehr zu dem Angriff lesen Sie hier.

Angesprochen auf die palästinensischen Proteste in Deutschland verurteilte der 73-Jährige die Gewalt an Juden und die Verbreitung antisemitischer Parolen: "Wer antisemitische Sprüche ruft oder Israelflaggen anzündet, ist nicht links und kämpft nicht für die Zweistaatenlösung, sondern verhindert sie eher." Gleichzeitig zeigte er Verständnis dafür zu demonstrieren, dass Palästina einen eigenen Staat braucht.

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