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Kanzlerkandidat Olaf Scholz korrigiert Detail in seinem Lebenslauf

SPD-Kanzlerkandidat  

Scholz korrigiert Detail in seinem Lebenslauf

16.06.2021, 19:23 Uhr | AFP

Kanzlerkandidat Olaf Scholz korrigiert Detail in seinem Lebenslauf. Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz: Von April 1984 bis Juli 1985 soll er seinen Zivildienst in einem staatlichen Pflegeheim geleistet haben. (Quelle: imago images)

Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz: Von April 1984 bis Juli 1985 soll er seinen Zivildienst in einem staatlichen Pflegeheim geleistet haben. (Quelle: imago images)

Nach dem Wirbel um den Lebenslauf der Grünen-Politikerin Annalena Baerbock hat nun auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz eine Änderung vorgenommen. Es handelt sich dabei um ein Detail aus seiner Studentenzeit. 

Der Lebenslauf von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums musste einem Bericht zufolge korrigiert werden. Der Bundesfinanzminister hat auf Anfrage der "Welt" angegeben, dass er sein Studium der Rechtswissenschaften bereits 1984 abgeschlossen hat – und nicht wie bislang angegeben 1985.

Nach aktuellen Angaben hat Scholz sein Examen bereits im März 1984 abgelegt, berichtete die "Welt" am Mittwoch. Danach habe der SPD-Politiker von April 1984 bis Juli 1985 Zivildienst in einem staatlichen Pflegeheim geleistet. Dieser taucht nun erstmals überhaupt auf der Seite des Ministeriums auf.

Finanzministerium hat Angabe korrigiert

Dem Bericht zufolge hatte Scholz im vergangenen Jahr in einem Podcast mit Journalist Ulrich Wickert von seinem Zivildienst berichtet, ein Dienst, der zur damaligen Zeit 16 Monate in Anspruch nahm. Auf "Welt"-Anfrage habe das Ministerium nun die Angaben korrigiert.

Scholz hatte nach seinem Abitur im Jahr 1977 zunächst die einstufige Juristenausbildung begonnen und den Zivildienst zurückgestellt. Ab 1985 arbeitete er in der Kanzlei Bertelsmann und Gäbert in Hamburg.

Zuletzt war Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wegen Ungenauigkeiten in ihrem Lebenslauf in die Kritik geraten. Auf ihrer Website hatte es geheißen sie sei Mitglied des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR gewesen – obwohl dieses überhaupt keine Einzelpersonen aufnimmt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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