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Lindner wehrt sich gegen Kritik von Nobelpreisträgern

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 03.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Christian Lindner: Der FDP-Vorsitzende hat Interesse am Posten des Finanzministers angemeldet.
Christian Lindner: Der FDP-Vorsitzende hat Interesse am Posten des Finanzministers angemeldet. (Quelle: Michele Tantussi/Reuters-bilder)
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Zwei prominente Wirtschaftswissenschaftler hatten vor Christian Lindner als Finanzminister gewarnt – er würde Deutschland kaputtsparen. Jetzt konterte der FDP-Vorsitzende.

FDP-Politiker Christian Lindner hat auf die Kritik des amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz reagiert. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Laut Vorabbericht sagte er der Zeitung: "Jenseits seiner Verdienste steht Herr Stiglitz für den Glauben, dass Wachstumseffekte aus der Geldpolitik und einer extensiven Fiskalpolitik kommen müssten. Hingegen sehe ich die Gefahr, dass die Notenbanken in die Abhängigkeit der staatlichen Fiskalpolitik geraten könnten." Man solle nicht "wie schon genannte US-Ökonomen Inflation geradezu herbeisehnen".


Ampelkoalition: Das sind die Minister und Ministerinnen

Olaf Scholz wurde zum Kanzler der Ampelregierung gewählt und führt das neue Bundeskabinett damit an. Vor Bärbel Bas (SPD), Bundestagspräsidentin, legte der 63-Jährige den Amtseid für seine erste Amtszeit ab.
Wolfgang Schmidt, 51 Jahre, wird Kanzleramtsminister. Er galt schon vorher als aussichtsreichster Kandidat für das Amt. Er ist Scholz' engster Vertrauter.
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Lindner hatte im Wahlkampf Interesse an dem Posten des Finanzministers angemeldet. Die zwei prominenten Wirtschaftsexperten, Adam Tooze und Joseph Stiglitz, hatten letzte Woche vor ihm als Finanzminister gewarnt. Er stehe zu sehr in der konservativen Tradition. Sie werfen ihm vor, dass er mit seinem Sparkurs Deutschland und Europa schaden könnte.

Ist die Haushaltsdisziplin überholt?

In Zeiten mit hohem öffentlichem Investitionsbedarf seien stattdessen neue Schulden vertretbar und sogar notwendig, so Tooze und Stiglitz. Obwohl die FDP seit 2013 nicht mehr an der Regierung beteiligt war, gilt sie als besondere Verfechterin einer auf ausgeglichenen Haushalten bedachten Finanzpolitik.

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Hintergrund ist ein Streit über die Ausrichtung von Wirtschafts- und Finanzpolitik, der bereits während der Euro-Krise 2011 aufflammte. Viele internationale Experten halten die von deutschen Regierungen in den vergangenen Jahren vertretene Haushaltsdisziplin, die auch von anderen Ländern gefordert wurde und dort – zum Beispiel in Griechenland – mit drastischen Sparmaßnahmen einherging, für falsch und überholt.

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