Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextMedizinischer Notfall bei PokalfinaleSymbolbild f├╝r einen TextSelenskyj und Frau geben TV-InterviewSymbolbild f├╝r einen TextUmfrage: S├Âder vor MerzSymbolbild f├╝r einen TextMehr L├Ąnder melden AffenpockenSymbolbild f├╝r einen TextBetrunken mit Pedelec Reh umgefahrenSymbolbild f├╝r einen TextMbapp├ę gibt Real einen KorbSymbolbild f├╝r einen TextKleinflugzeug abgest├╝rzt: F├╝nf ToteSymbolbild f├╝r einen TextZweitliga-Absteiger hat neuen TrainerSymbolbild f├╝r einen Text25-J├Ąhriger sticht auf Frau einSymbolbild f├╝r einen TextBeatrice Egli begeistert Fans mit FotosSymbolbild f├╝r einen Watson Teaser"Let's Dance": Promi soll 2023 zur├╝ckkehren

Unicef ehrt Fotograf Georgi Licovski f├╝r "Foto des Jahres 2015"

Von dpa
Aktualisiert am 18.12.2015Lesedauer: 2 Min.
UNICEF Photo of the Year 2015
UNICEF Photo of the Year 2015 (Quelle: /dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Das Kinderhilfswerk Unicef hat das "Foto des Jahres 2015" gek├╝rt. Ausgezeichnet wurde der Fotograf Georgi Licovski mit seinem Bild von Kindern an der griechisch-mazedonischen Grenze. Unicef ehrte den mazedonischen Journalisten am Donnerstag in Berlin.

Licovski hatte am 21. August festgehalten, wie zwei Kinder zwischen dr├Ąngenden Menschen und Grenzsoldaten von ihren Angeh├Ârigen getrennt wurden.

Unicef-Schirrmherrin lobt Foto in h├Âchsten T├Ânen

"In ihren Gesichtern, in jeder Faser ihres K├Ârpers ist die schiere Verzweiflung dieser beiden Kinder zu erkennen", sagte Unicef-Schirmherrin Daniela Schadt. Um das Herz der Grenztruppen zu erweichen, h├Ątten verzweifelte Fl├╝chtlinge ihre Kinder in die erste Reihe geschickt. Dabei seien sie von ihren Begleitern getrennt worden. Die Grenzsoldaten wirkten etwas ratlos.

Die Aufnahme enthalte wie bei einem Brennglas das Drama der Fl├╝chtlingskrise aus der Perspektive der Kinder. "Zugleich h├Ąlt es Europas Dilemma und Europas Verantwortung in einem Blick fest", sagte die Lebensgef├Ąhrtin des Bundespr├Ąsidenten.

"Brauchen Bilder - auch wenn sie wehtun"

In diesem Jahr haben Bilder der Fl├╝chtlingskrise ├Âffentliche Debatten nach sich gezogen. Das Foto des syrischen Jungen Aylan, der leblos an die K├╝ste der T├╝rkei gesp├╝lt worden sei, habe eine Ethikdiskussion ausgel├Âst, sagte Unicef-Vorstandsmitglied Peter-Matthias Gaede. War die Ver├Âffentlichung respektlos? Man k├Ânne niemanden seine Gef├╝hle beim Betrachten vorschreiben. Es sei aber auch klar: "Wir brauchen Bilder, auch wenn diese Bilder mitunter sehr wehtun."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putins Luftwaffe ist im Tiefflug
Eine Suchoi Su-34: Die russische Luftwaffe bekommt im Ukraine-Krieg immer gr├Â├čere Probleme.


Fotos illustrierten das Leid und machten aus einer Statistik "Kinder, die tapfer sein m├╝ssen und schon so vieles verloren haben", sagte Gaede. Nach Sch├Ątzung von Unicef sind weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht, jeder zweite ist ein Kind oder ein Jugendlicher. Bei dem internationalen Fotowettbewerb von Unicef gingen rund 900 Bilder ein, viele zeigen Fl├╝chtlinge.

Schlafende Kinder, Narbe am Bauch

Den zweiten Platz machte der Schwede Magnus Wennman, der f├╝r die Zeitung "Aftonbladet" schlafende Kinder fotografierte. M├Ądchen und Jungen im Nahen Osten und auf dem Weg nach Europa liegen ersch├Âpft im Wald, an Bahnh├Âfen, auf alten Matratzen. Hinter seiner Reportage "Wo die Kinder schlafen" seien Horrorgeschichten verborgen, hei├čt es in der Bewertung.

Die US-amerikanische Fotografin Heidi Levine wurde mit dem dritten Preis geehrt. Die in Jerusalem lebende Journalistin zeigt einen Jungen mit einer Narbe am Bauch. Neben ihm steht sein Vater, der im Gazakrieg einen Teil seines Arms verloren hat. Beide seien Opfer eines Bombenangriffs geworden, hei├čt es in der Erkl├Ąrung zum Bild. Die Mutter und vier Geschwister seien gestorben.

Licovski tr├Ąumt noch heute von den Fl├╝chtlingsszenen

Wettbewerbsgewinner Licovski erkl├Ąrte, es sei nicht einfach gewesen, Bilder von Menschen zu machen, die ihre Heimat verloren h├Ątten. Anfangs seien nachts nur vereinzelt Menschen ├╝ber die Grenze gekommen. Dann seien es mehr geworden. 2000 bis 3000 Menschen h├Ątten versucht, sich in einen Zug mit 300 Pl├Ątzen zu quetschen. Eine Mutter sei zum Beispiel an der T├╝r von ihrem Kind getrennt worden, sagte der Fotograf. Von solchen Szenen tr├Ąume er noch heute.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
EuropaFl├╝chtlinge
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website