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Separatisten bitten Putin um militärischen Beistand gegen Ukraine


Angebliche "ukrainische Aggression"
Separatisten bitten Putin um militärischen Beistand gegen Kiew

Von dpa
Aktualisiert am 23.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische Panzer nahe der ukrainischen Grenze: Die USA befürchten eine Invasion in den nächsten 48 Stunden.Vergrößern des BildesRussische Panzer nahe der ukrainischen Grenze: Die USA befürchten eine Invasion in den nächsten 48 Stunden. (Quelle: dpa-bilder)
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Die Separatistenführer in der Ostukraine haben Russlands Präsident Wladimir Putin offiziell um militärischen Beistand gebeten. Damit solle die "ukrainische Aggression" abgewehrt werden.

Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben den Kreml um "Hilfe bei der Zurückschlagung der Aggression" der ukrainischen Streitkräfte gebeten. Dies berichteten russische Nachrichtenagenturen am Mittwochabend unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte am Montag die Unabhängigkeit der beiden Separatistengebiete in der Ostukraine anerkannt und die Entsendung russischer Soldaten in die Region angekündigt. Letzteres hänge aber von der Lage vor Ort ab, hatte Putin zunächst gesagt.

Da nach westlichen Angaben bereits seit Wochen 150.000 russische Soldaten an den Grenzen zur Ukraine stehen, rechnen Kiew und der Westen jederzeit mit einem Einmarsch.

USA: "Wir glauben, dass sie bereit sind"

Zuvor warnten die USA vor einer bald stattfindenden russischen Invasion der Ukraine. "Was wir sehen, ist, dass sich die russischen Streitkräfte weiter näher an der Grenze versammeln und sich in ein fortgeschrittenes Stadium der Handlungsbereitschaft versetzen, um praktisch jederzeit eine militärische Aktion in der Ukraine durchzuführen", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. "Wir glauben, dass sie bereit sind", warnte Kirby.

Die USA bekräftigen zugleich, keine eigenen Soldaten in die Ukraine schicken zu wollen. Stattdessen verlegte die Biden-Administration US-Truppen in Europa an die Nato-Ostflanke und verhängte Finanzsanktionen gegen russische Banken, Oligarchen und die Ostseepipeline Nord Stream 2 AG.

Separatistenführer ruft Ukraine zum Rückzug auf

Der Anführer der Separatisten im ostukrainischen Donszk, Denis Puschilin, hatte zuvor den Abzug der ukrainischen Regierungstruppen aus der Region gefordert. Diese sollten sich freiwillig aus dem Territorium zurückziehen und ihre Waffen mitnehmen, zitierte die Agentur Tass Puschilin am Mittwoch. Das wäre "ein optimales Szenario".

Die Separatisten erheben Anspruch auf ein deutlich größeres Gebiet in der Ukraine, als sie derzeit kontrollieren. Kremlchef Putin schien in einer aufsehenerregenden Rede am Dienstag die Gebietsansprüche der Separatisten zu bestätigen. Eine Ausdehnung der Separatistengebiete wäre nur mit militärischer Gewalt möglich. Ein solches Szenario wäre Experten zufolge de facto der Beginn eines umfassenden Krieges.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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