• Home
  • Politik
  • Nato-Staaten unterzeichnen Beitrittsprotokolle für Finnland und Schweden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKlima-Protest in Hamburg eskaliertSymbolbild für einen TextGasspeicher: Erstes Ziel erreichtSymbolbild für einen TextSchüsse an Klagemauer – VerletzteSymbolbild für einen TextRBB-Affäre: Neue FragenSymbolbild für einen TextBarça verpatzt AuftaktSymbolbild für einen TextStartrainer kündigt Karriereende anSymbolbild für einen TextFrüherer Deutsche-Bank-Chef ist totSymbolbild für einen TextMerz kritisiert ARD und ZDFSymbolbild für einen TextModeratorin liebt "Bachelorette"-SiegerSymbolbild für einen TextAngelina Jolie weint fast wegen TochterSymbolbild für einen TextWaldbrand in Hessen – Sechs VerletzteSymbolbild für einen Watson TeaserGriechenland: Einschränkung für ReisendeSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Nato unterzeichnet Beitrittsprotokolle für Finnland und Schweden

Von afp, dpa
Aktualisiert am 05.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit den unterschriebenen Beitrittsprotokollen: Bis Finnland und Schweden tatsächlich aufgenommen werden, könnte es noch sechs bis acht Monate dauern.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit den unterschriebenen Beitrittsprotokollen: Bis Finnland und Schweden tatsächlich aufgenommen werden, könnte es noch sechs bis acht Monate dauern. (Quelle: Wiktor Nummelin/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wichtiger Schritt für den Nato-Beitritt der beiden nordischen Länder: In Brüssel sind die notwendigen Protokolle unterschrieben worden.

Vertreter der 30 Mitgliedstaaten der Nato haben die für die Aufnahme von Schweden und Finnland notwendigen Beitrittsprotokolle unterzeichnet. "Das ist ein historischer Tag für Finnland, für Schweden, für die Nato und für die euro-atlantische Sicherheit", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag im Anschluss. Beide Länder würden wesentliche und wichtige Beiträge zum Bündnis leisten und die Nato noch stärker machen.

Der brutale Einmarsch Russlands in die Ukraine habe den Frieden in Europa zerstört, sagte Stoltenberg. Deshalb sei es nun wichtig, in diesem gefährlichen Moment unserer Geschichte zusammenzustehen.

Mit den Beitrittsprotokollen wird Stoltenberg ermächtigt, die beiden nordischen Staaten offiziell zur Mitgliedschaft einzuladen. Bevor sie in Kraft treten können, müssen sie allerdings noch von den Mitgliedstaaten ratifiziert werden.

Bundestag soll sich noch diese Woche damit befassen

An diesem Verfahren ist meist auch das nationale Parlament beteiligt. In Deutschland soll sich der Bundestag nach Angaben der FDP-Fraktion bereits am Freitag damit befassen.

Schätzungen zufolge könnte es wegen des Verfahrens noch sechs bis acht Monate dauern, bis Finnland und Schweden tatsächlich in das Bündnis aufgenommen werden können. Bis dahin dürfen Vertreter der beiden Länder allerdings bereits ohne Stimmrecht an den Sitzungen des Nato-Rats teilnehmen.

Türkei hatte Beitritt blockiert

Eigentlich hatten die Protokolle für die beiden nordischen Länder bereits vor mehreren Wochen unterzeichnet werden sollen. Die Türkei blockierte jedoch den Beitrittsprozess und begründete dies unter anderem mit der angeblichen Unterstützung Schwedens und Finnlands von "Terrororganisationen" wie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, der syrischen Kurdenmiliz YPG und der Gülen-Bewegung.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Dann bleiben die Panzer im Matsch stecken
Ein ukrainischer Panzer: Aufgrund der Wetterlage in der Ukraine, werden Offensiven im Herbst unwahrscheinlicher werden.


Erst als beide Länder in der vergangenen Woche am Rande des Nato-Gipfels in Madrid über eine schriftliche Erklärung zusicherten, auf mehrere Forderungen der Türkei einzugehen, gab diese den Widerstand gegen den Start des Aufnahmeverfahrens auf.

Ihren Antrag auf Mitgliedschaft in der Nato hatten Schweden und Finnland am 18. Mai unter dem Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine gestellt. Die beiden nordischen Länder legten zuvor jahrzehntelang großen Wert auf Bündnisneutralität.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Nora Schiemann, Iliza Farukshina
BrüsselBundestagEuropaFinnlandNatoRusslandTürkeiUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website