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Spektakulär! Air-Berlin-Pilot verabschiedet sich mit Ehrenrunde im Düsseldorf


Pilot verabschiedet sich mit spektakulärer Aktion

  • T-Online
  • David Ruch
Von D. Fersch, D. Ruch, M. Trotz

Aktualisiert am 17.10.2017Lesedauer: 2 Min.
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Schrecksekunde am Flughafen Düsseldorf: Der Pilot einer Air-Berlin-Maschine startet durch und steuert auf das Terminal zu.
Schrecksekunde am Flughafen Düsseldorf: Der Pilot einer Air-Berlin-Maschine startet durch und steuert auf das Terminal zu. (Quelle: Jule T./YouTube)
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Für die letzte Landung in Düsseldorf hat sich ein Air-Berlin-Kapitän etwas Besonderes ausgedacht. Das könnte unangenehme Folgen haben.

Es ist kurz nach 08.00 Uhr am Montagmorgen, als Flug AB 7001 aus Miami nach neun Stunden Flugzeit zur Landung auf dem Flughafen in Düsseldorf ansetzt. Der Himmel ist nur leicht bewölkt, die Maschine vom Typ Airbus A330 ist pünktlich: Alles deutet auf eine Routine-Ankunft hin.

An dieser Landung ist nichts normal

Doch an dieser Landung am 16. Oktober ist nichts normal. Denn es handelt sich um den letzten Air Berlin-Jet aus Miami, der in Düsseldorf ankommt, bevor die insolvente Fluglinie ihre Langstrecken-Verbindungen einstellen muss. Am Flughafen haben sich Mitarbeiter, Fluggäste und Flugzeugfans versammelt, um diesem besonderen Moment beizuwohnen.

Was die wenigsten von ihnen wissen: Der Kapitän des Flugs AB 7001 hat sich zum Abschied ein ganz besonderes Manöver ausgedacht. Als der Airbus nur noch wenige Meter über der Landebahn schwebt, startet er durch, zieht den Jet nach oben und dreht in Richtung Kontrollturm und Flughafen-Terminal ab.

"Die Maschine kam genau auf uns zu"

Einer Flughafen-Mitarbeiterin, die die letzte Landung mit ihrer Handykamera filmt, jagt der Kapitän damit einen großen Schrecken ein. "Die Maschine drehte nach links ab und kam genau auf uns zu", schildert die Mitarbeiterin den Vorfall gegenüber t-online.de. Schnell wird ihr und ihren Kollegen jedoch klar, was der Pilot wirklich vorhat.

Nach dem Durchstarten fliegt der Kapitän die Maschine in einem Bogen um das Terminal herum und gewinnt danach wieder an Höhe. Da ist auch den Beobachtern auf dem Boden klar, dass es sich weder um einen Notfall, noch um eine Attacke handelt: Vielmehr verabschiedet sich die Crew des Air-Berlin-Flugs mit einer spektakulären Ehrenrunde.

"Eine schöne Geste des Piloten"

Bei der filmenden Mitarbeiterin kommt die Aktion nach der anfänglichen Schrecksekunde gut an. "Wir wussten nicht, dass er so etwas machen würde", sagt sie. "Ich fand aber, dass es eine schöne Geste des Piloten gegenüber dem Standort Düsseldorf war."

Nachdem die Maschine schließlich sicher auf dem Flughafen zum Stehen gekommen ist, wendet sich der Kapitän mit einer emotionalen Ansprache an die Passagiere. "Es ist heute das letzte Mal, dass ich Sie nach der Landung in Düsseldorf willkommen heiße", sagt der Pilot. "Im Namen meiner Besatzung und aller meiner Kollegen, ob am Boden oder in der Luft, möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns bis zuletzt die Treue gehalten haben."

"Wir sagen heute Tschüss!"

Anschließend bedankt er sich bei der Besatzung für die "professionelle Durchführung" des letzten Fluges. Er schließt mit den Worten: "Wir sagen heute nicht auf Wiedersehen, sondern Tschüss!" Die Fluggäste antworten mit langanhaltendem Beifall.

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Die Airline selbst weiß laut offizieller Stellungnahme nichts von einer Ehrenrunde. Air-Berlin-Sprecher Christian Leipack sprach gegenüber t-online.de am Dienstag lediglich von einem "Durchstartmanöver". Ein Manöver, das für den Piloten Folgen haben könnte: Nach Angaben Liepacks untersucht das Luftfahrt-Bundesamt den Vorfall. Air Berlin unterstütze die Behörde dabei "vollumfänglich" bei ihrer Arbeit, so der Sprecher.

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