Sie sind hier: Home > Panorama > Buntes >

Arm- und beinamputierter Sportler schwimmt 122 Kilometer durch See

Vize-Weltmeister  

Arm- und beinamputierter Sportler schwimmt 122 Kilometer durch See

21.11.2021, 03:36 Uhr | AFP, joh

Arm- und beinamputierter Sportler schwimmt 122 Kilometer durch See. Theo Curin kurz vor dem Start seiner 122 Kilometer Strecke durch den Titicacasee.  (Quelle: Reuters/Claudia Morales)

Theo Curin kurz vor dem Start seiner 122 Kilometer Strecke durch den Titicacasee. (Quelle: Claudia Morales/Reuters)

Den Titicacasee durchschwimmen ist für jeden eine Herausforderung. Jetzt hat ein Franzose mit mehreren Behinderungen die Strecke bewältigt. 

Ein arm- und beinamputierter Schwimmer aus Frankreich hat die 122 Kilometer von einem zum anderen Ufer des südamerikanischen Titicacasees erfolgreich zurückgelegt. Der 21-jährige Théo Curin kam am Samstag (Ortszeit) auf den Uru-Inseln am peruanischen Ufer des riesigen Sees an, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Er hatte sein Abenteuer am 10. November am Seeufer in dem bolivianischen Dorf Copacabana angetreten.

Curin zeigte sich nach seiner Ankunft am anderen Ufer überglücklich. "Das sind viele Emotionen", sagte er. "Es sind sehr viele Leute hier am Strand, das habe ich natürlich nicht erwartet."

Curin waren im Alter von sechs Jahren infolge einer schweren Meningitis beide Arme und beide Beine amputiert worden. Der Behindertensportler ist zweifacher Vize-Weltmeister im Schwimmen und belegte bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 beim 200-Meter-Freistil-Wettkampf den vierten Platz.

Ein Jahr lang für Durchquerung trainiert

Bei seiner Durchquerung durch den eiskalten und rund 3.800 Meter hoch gelegenen Titicacasee wurde er von der 39 Jahre alten Ex-Schwimmerin Malia Metella und dem 27-jährigen Umweltaktivisten Matthieu Witvoet begleitet. Dafür hatten die drei Franzosen mehr als ein Jahr lang im Matemale-See in den Pyrenäen trainiert.

Curin und seine Begleiter schwammen abwechselnd und zogen dabei ein aus Müll gebautes Boot hinter sich her. Dieses nutzten sie, um zu schlafen und zu essen. Mit der Aufsehen erregenden Aktion wollten die drei Sportler nach eigenen Angaben auf Umweltverschmutzung aufmerksam machen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: