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"Rhein in Flammen": Umweltschützer kritisieren Rhein-Feuerwerk


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"Rhein in Flammen": Umweltschützer kritisieren Feuerwerk

Von t-online, dpa, csi

Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein Feuerwerk bei "Rhein in Flammen": Wegen der anhaltenden Dürre ist die Veranstaltung unter anderem von Umweltschützern deutlich kritisiert worden. (Quelle: IMAGO/Sascha Ditscher)
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"Rhein in Flammen" nennt sich ein traditionelles Fest mit Feuerwerken am Rhein. Aus Sorge vor echten Flammen haben Umweltschützer das Fest deutlich kritisiert.

Wegen Trockenheit und Niedrigwasser mussten die Veranstalter des Feuerwerk-Spektakels "Rhein in Flammen" ihr Veranstaltungskonzept umgestalten. Damit die Gegend entlang des Rheinufers zwischen Koblenz und Braubach nicht wirklich in Flammen aufgeht, gab es am Samstagabend etwa nur fünf statt der geplanten sieben Feuerwerke.

Einige Gebiete wurden vorsichtshalber vor Veranstaltungsbeginn gewässert. Auch der traditionelle Schiffskonvoi konnte aufgrund des niedrigen Rheinpegels nicht stattfinden.

Grüne schlugen Lasershow vor

Umweltschützer und die Koblenzer Grünen hatten schon im Vorfeld der Veranstaltung gefordert, Alternativen für die Feuerwerke am Rhein zu finden. "Feuerwerke sind belastend für Mensch, Tier und Umwelt und erhöhen aufgrund der Trockenheit in diesem Jahr die Gefahr von Wald- und Buschbränden", äußerten sich die Koblenzer Grünen in einer Mitteilung. Sie schlugen eine Laser- und Drohnenshow vor.

Die Deutsche Umwelthilfe teilte die Meinung der Grünen und äußerte sich bei Twitter: "Feuerwerke zu zünden, ist nicht nur Unsinn, sondern grob fahrlässig." Sie fordern, dass Feuerwerke sowohl im Sommer als auch im Winter gestoppt werden.

Empörung über Bewässerung vor Feuerwerk

Um das Brandrisiko zu verringern, waren die Abschussorte für die Feuerwerke in Spay, Braubach und Koblenz-Stolzenfels näher ans Rheinufer gerückt worden. In Koblenz wurde darüber hinaus beim Feuerwerk auf Pyrotechnik verzichtet, die erst spät im Fall und damit in Bodennähe verglüht. Dort hatte die Feuerwehr zudem kurz vor und nach dem Feuerwerk umliegende Flächen gewässert.

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Die Feuerwehr Koblenz teilte auf Twitter ein Bild von dieser Bewässerung. Unter dem Tweet zeigten sich viele User empört: "Ihr verschwendet Tausende Liter Wasser während einer historischen Dürre, damit ein Feuerwerk stattfinden kann?" Andere beschwerten sich, dass sie ihren heimischen Garten nicht bewässern zu dürften, aber für ein "irrsinniges Feuerwerk" Wasser verschwendet werde.

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Veranstalter und Behörden dennoch zufrieden

Insgesamt lockte die Veranstaltung mit Feuerwerken und einer ganzen Reihe an Festen entlang des Flussufers zwischen Koblenz im Norden und Spay beziehungsweise Braubach im Süden laut Rheinland-Pfalz Tourismus an Land rund 100.000 Besucher an. In Koblenz waren zudem 27 Schiffe auf dem Rhein unterwegs, um dort vor allem das Feuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein vom Wasser aus zu sehen.

Er sei sehr zufrieden, dass es im Laufe der vergangenen Woche gelungen sei, mit allen Sicherheitsbehörden ein geändertes Veranstaltungsformat auf die Beine zu stellen, sagte der Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Stefan Zindler, der Deutschen Presse-Agentur. Die Rahmenbedingungen seien in diesem Jahr herausfordernd gewesen.

"Wir sind sehr zufrieden, dass nun trotz des Niedrigwassers alles so gut gelaufen ist und wir auf dem Wasser einen sicheren Veranstaltungsraum zur Verfügung stellen konnten", sagte Ralf Schäfer vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein in Bingen. Auch die Wasserschutzpolizei meldete keine besonderen Vorkommnisse.

Die Polizei in Koblenz zog ebenfalls eine insgesamt positive Bilanz und lobte das Konzept der Veranstaltung. Im Anschluss sei es indes in Koblenz noch zu zahlreichen "alkoholbedingten Körperverletzungsdelikten" gekommen. Unter anderem habe es an einem zentralen Platz eine Schlägerei mit rund 20 Beteiligten gegeben, hieß es.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • gruene-koblenz.de: "Wegen der anhaltenden Trockenheit: Koblenzer GRÜNE blicken mit Sorge auf Feuerwerk zu "Rhein in Flammen"
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Von Miriam Hollstein
FeuerwehrFeuerwerkKoblenzTwitter
Justiz & Kriminalität




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