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China: Neue Forschungsstation in der Antarktis schürt Spionageverdacht


Aufnahmen zeigen Einrichtung
Chinas neue Forschungsstation schürt Spionageverdacht


23.02.2024Lesedauer: 1 Min.
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Xi Jinping: Was plant China mit seiner neuen Forschungseinrichtung in der Antarktis? (Quelle: t-online)

China hat eine neue Forschungsstation in der Antarktis eröffnet. Experten befürchten, dass die abgelegene Station nicht nur der Forschung dient.

Bereits 2018 startete der Bau der Anlage, nun ist sie fertig: Die chinesische Forschungseinrichtung Qinling ist bereits die fünfte des Landes auf dem antarktischen Kontinent. Offiziell dient die Station Forschungszwecken.

Doch daran haben Experten Zweifel. Die quasi vor der Haustür Australiens gelegene Station könnte Peking demnach auch zu Spionagezwecken dienen. Das berichtet unter anderem die US-amerikanische Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS).

Das ganze Jahr über sollen Forschende in dem beeindruckenden Bauwerk mitten in der Eiswüste tätig sein.

Videotranskript lesenEin- oder Ausklappen

Ein beeindruckendes Bauwerk, mitten in der Eiswüste.
Videoaufnahmen zeigen Chinas neue Qinling-Forschungsstation in der Antarktis.

Der Bau begann 2018, wurde wegen der Corona-Pandemie jedoch für einige Zeit unterbrochen. Erst Anfang 2024 wurde sie deshalb fertiggestellt.
28 Zimmern stehen für eine Belegschaft im Sommer bereit, weitere 16 Zimmer sind für die Wissenschaftler im Winter vorgesehen.

"Dies ist unser Sommerschlafsaal, der relativ kompakt ist. Die Mitglieder des Sommerteams arbeiten im Grunde jedes Jahr von Dezember bis Februar. Alle Möbel, wie Schränke zur Aufbewahrung, Betten und Schreibtische, wurden in China zusammengebaut und später in die Antarktis transportiert, was eine hohe Baueffizienz gewährleistet und den Bauabfall vor Ort auf ein Minimum reduziert."

Es ist die fünfte Forschungsstation des Landes auf dem Kontinent. Am 7. Februar wurde sie in Betrieb genommen.

Der Antarktisvertrag, dem auch China beigetreten ist, erlaubt den Mitgliedern, Stationen zu friedlichen Forschungszwecken zu errichten.

Die nationale Strategie Chinas – die sogenannte “zivil-militärische Fusion” – sieht jedoch vor, alle Mittel der Wissensbeschaffung auch für militärische Zwecke zu nutzen.

Die US-Denkfabrik CSIS befürchtet außerdem, dass Peking die Station auch zu Spionagezwecken nutzen könnte. Denn China wäre von dort aus in der Lage, Nachrichtensignale aus Australien abzufangen.
China bestreitet die Vorwürfe.

Aufnahmen der beeindruckenden Station und warum Experten kritisch auf die neue Einrichtung blicken, sehen Sie hier oder oben im Video.

Verwendete Quellen
  • mit Videomaterial der Nachrichtenagentur Reuters und via X
  • Animation via Google Earth
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