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Flugverbot in Norddeutschland droht

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
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Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn könnte am Mittwoch zu einer Luftraumsperrung über Norddeutschland führen. Es sollten zunächst Flugverbote für die Flughäfen Bremen und Hamburg und später auch für Hannover und Berlin erteilt werden, verlautete aus Kreisen der Flugbranche.

Eine Entscheidung der Deutsche Flugsicherung stand am späten Abend jedoch noch aus. "Wir bekommen noch aktuelle Wetterdaten und sehen uns das noch im Detail an", sagte eine DFS-Sprecherin. Die Lufthansa strich am Dienstag bereits zwei Flüge nach Edinburgh und einen nach Amsterdam. Das berichtete ein Sprecher in Frankfurt am Main.

Aschewolke erreicht Deutschland

In der Nacht zum Mittwoch wird sich die Vulkanasche von der Kieler Bucht aus über den Norden Deutschlands ausbreiten. "Bis 8 Uhr morgens wird der Norden bedeckt sein", bestätigt auch Fabian Ruhnau von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info.

Foto-Serie Grimsvötn

Allerdings seien dabei nur die untersten Schichten bis zu sechs Kilometer Höhe betroffen, so Ruhnau weiter. Auch werde sich die Asche nicht über ganz Deutschland ausbreiten. "Die Grenze der Aschewolke wird zirka von Berlin bis zum nördlichen Nordrhein-Westfalen verlaufen", sagte der Meteorologe.

Asche nicht in Flughöhe

"Die Asche lagert sich in unterschiedlichen Schichten ab. In Deutschland kommt die Asche in einer Höhe von zirka 1500 bis 5500 Metern an. Das ist nicht der Höhenbereich für den Flugverkehr", erklärt Thomas Rinderer von der Meteomedia Unwetterzentrale. Asche in rund 12.000 Meter Höhe, die zu einer Behinderung für den Flugverkehr führen könnte, ziehe nördlich an Deutschland vorbei.

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Wie sich die Wettersituation in den nächsten Tagen entwickle, sei momentan nicht abzusehen. "Nach der aktuellen Situation gibt es keine weiteren Ausbreitungen der Aschewolke über Deutschland", sagte Rinderer. "Das kommt aber natürlich auch darauf an, wie viel Asche der Vulkan noch in die Luft spuckt."

Rund 500 Flüge ausgefallen

Am Dienstag wurden nach Angaben der europäischen Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol rund 500 Flüge in Europa abgesagt. Vor allem der britische Luftraum war betroffen. Das hieß jedoch, dass es im Luftraum über dem Kontinent immer noch rund 29.000 Flüge gab. Der Grímsvötn ist nach Angaben isländischer Experten weiter aktiv.

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Der Ausbruch des isländischen Vulkans Grímsvötn hatte die Sorgen vor ernsten Behinderungen im europäischen Flugverkehr wie im vergangenen Jahr geschürt, als der Vulkan Eyjafjallajökull zu massiven Flugausfällen in weiten Teilen Europas geführt hatte.

"Wenn der Vulkanausstoß mit der gleichen Intensität weitergeht, könnte die Wolke den Westen Frankreichs und den Norden Spaniens am Donnerstag erreichen", hieß es in einer Meldung von Eurocontrol. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sprach von einer "Woche voller Herausforderungen, die den Flugpassagieren bevorstehen könnte". Wegen des besseren Krisenmanagements sei aber nicht mit weiträumigen Schließungen des europäischen Luftraums zu rechnen.

Asche bis zu 20 Kilometer hochgeschleudert

Die EU-Kommission schränkte ein, es gebe wesentliche Unterschiede zu 2010. "Es weht weniger Wind, die Aschepartikel sind dicker und fallen schneller zu Boden, und wir haben ein besseres Krisenmanagement", sagte eine Sprecherin von EU-Kommissar Kallas. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) rechnet ebenfalls vorerst nicht mit massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr.

Jeder Staat entscheidet selbst darüber, ob er seinen Luftraum schließt - die EU-Luftsicherheitsexperten geben nur Empfehlungen ab. Das europäische Krisenzentrum EACCC empfahl den Staaten am Montag, die Airlines selbst entscheiden zu lassen, ob sie in Gebieten mit Ascheteilchen fliegen wollen oder nicht.

Quelle: dpa, dapd, AFP, wetter.info

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