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Hyperloop: Tesla-Gründer Elon Musk verschießt menschliche Rohrpost

Erste Teststrecke geplant  

Hyperloop verschießt menschliche Rohrpost

21.12.2015, 19:10 Uhr | t-online.de

Hyperloop: Tesla-Gründer Elon Musk verschießt menschliche Rohrpost. So soll die "Rohrpost-Bahn" Hyperloop einmal aussehen. (Quelle: Hyperloop)

So soll die "Rohrpost-Bahn" Hyperloop einmal aussehen. (Quelle: Hyperloop)

Reisen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1200 Kilometern pro Stunde? Für den Unternehmer und Erfinder Elon Musk ist das keine Utopie. Mit dem Transportsystem Hyperloop will der Gründer von PayPal und der Elektroauto-Schmiede Tesla eine rekordverdächtig schnelle Magnetschwebebahn entwickeln. Die US-Firma Hyperloop Transportation Technologies bereitet ihren Börsengang für das erste Quartal 2016 vor und startet parallel den Bau einer acht Kilometer langen Teststrecke. 

Die Teststrecke entsteht laut der Internetseite des Unternehmens in Kalifornien und soll einen in Bau befindlichen Vergnügungspark im Quay Valley als Ziel haben. Die Strecke kostet umgerechnet 138 Millionen Euro und wird auch per Crowd-Funding finanziert. Vergnügungspark und Hyperloop-Strecke sollen spätestens 2019 fertig sein. Ein Fahrschein soll dann knappe 27 Euro pro Strecke kosten.

Von Los Angeles nach San Francisco in weniger als einer halben Stunde

Für die Hyperloop-Bahn wird zunächst eine Reisegeschwindigkeit von 600 km/h anvisiert, sodass die acht Kilometer lange Strecke in 80 Sekunden zurückgelegt wäre. Später soll die Rohrpost-Bahn sogar einmal mit rund 1200 km/h unterwegs sein und die mehr als 500 Kilometer lange Strecke von Los Angeles nach San Francisco in weniger als 30 Minuten schaffen.

Das technische Konzept sieht vor, dass der Hyperloop-Zug per Magnetschwebetechnik durch eine Röhre mit niedrigem Luftdruck rast. Das soll den Luftwiderstand senken und eine schnellere Fahrt erlauben, als es mit einer "offenen" Magnetschwebebahn machbar ist. In Japan ist eine solche offene Magnetschwebebahn Anfang des Jahres den Rekord von 603 km/h gefahren. Das Rohrsystem könnte demnach tatsächlich deutlich höhere Geschwindigkeiten schaffen.

Rasendes Energiesparwunder

Der Energieverbrauch des Hyperloop-Systems soll dabei bei einem Bruchteil konventioneller Eisenbahnen liegen. Damit nicht genug, denn die Bahn soll energieautark arbeiten, indem der Strom mit Solarenergie, Windenergie, Geothermie aber auch der Energierückgewinnung beim Bremsen komplett selbst produziert wird. Dabei soll sogar ein Überschuss entstehen, sodass das Unternehmen Strom verkaufen kann.

Wo eine konventionelle Schnellzugstrecke 62 Milliarden Euro kostet, will Hyperloop die gleiche Strecke für 14,7 Milliarden Euro realisieren. Strecken sollen typischerweise große Städte oder Metropolregionen verbinden. Angeblich hätten bereits 20 "Städte-Paare" Interesse signalisiert. Vor allem in Asien und im Orient sollen Strecken entstehen, obwohl auch Anfragen aus Europa vorliegen sollen.

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