Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanorama

Wetter in Deutschland: Neue Prognose untermauert Dürre-Befürchtungen


Neue Prognose untermauert Dürre-Befürchtungen

  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

07.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Braunes Deutschland: Alexander Gerst hat das Foto des Rheinlands von der ISS aus geschickt – voller Erschrecken, wie wenig Grün zu sehen ist.
Braunes Deutschland: Alexander Gerst hat das Foto des Rheinlands von der ISS aus geschickt – voller Erschrecken, wie wenig Grün zu sehen ist. (Quelle: Alexander Gerst/Twitter)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeue Ölsanktionen gelten – Moskau drohtSymbolbild für einen TextLufthansa: Chaos nach NotlandungSymbolbild für einen TextBaerbock barfuß in IndienSymbolbild für einen TextSesamstraße-Star Bob McGrath ist totSymbolbild für einen TextBundesliga-Chefin wohl vor dem AusSymbolbild für einen TextJens Lehmann muss wieder vor GerichtSymbolbild für einen TextWM: England-Star verlässt KatarSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Dieser Star ist rausSymbolbild für einen TextDie weltweit größten Waffen-ExporteureSymbolbild für einen TextKates engste Mitarbeiterin hat gekündigtSymbolbild für einen TextAutos rasen ineinander – 18-Jähriger totSymbolbild für einen Watson TeaserBeliebtes Produkt könnte knapp werdenSymbolbild für einen TextPer Zug durch Deutschland – jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Es bleibt noch Wochen zu warm in Deutschland, und Regen fällt zu wenig. Das geht aus der neuen Vorhersage der Experten für längerfristige Prognosen in Großbritannien hervor.

Die neueste Langfristprognose der Experten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) untermauert die Befürchtung, dass die Dürre sich bis in den September verschärft. Jörg Kachelmann legte in der Nacht zum Dienstag die neuesten Daten des Zentrums im englischen Reading vor. Sie bestätigen in Teilen die Prognose, die in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt hatte: Es fällt weiter zu wenig Niederschlag. Dabei soll es wärmer bleiben als gewöhnlich.

Die neueste Berechnung des ECMWF sieht die nächsten Wochen allerdings nicht ganz so trocken: In der Vorhersage von letzter Woche war die Deutschlandkarte tiefbraun eingefärbt gewesen. Ein Zeichen für viel zu wenig Niederschlag im Vergleich. "Unternormale Regenmengen" sind aber trotzdem zu erwarten.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Kachelmann zu t-online.de: "Den neuen Berechnungen nach würde sich die Dürre etwas weniger verschärfen, weil das Modell zunächst einige Gewitter mit stärkerem Regen sieht." Die deutlich sicherere kurzfristige Prognose der Meteorologen für die nächsten Tage sieht diese größeren Gewitter mit starken Regenfällen in der zweiten Wochenhälfte von Westen über Deutschland ziehen.

Im Westen Deutschlands fällt damit zunächst so viel Niederschlag wie im langjährigen Mittel, dann auch dort weniger. In der Mitte und im Osten Deutschlands fällt weiterhin zu wenig Niederschlag, aber etwas mehr, als die Berechnung vom vergangenen Montag erwarten ließ. Dafür sieht das Modell die Trockenheit noch länger anhalten, weil das Modell nun eine Woche weiter in die Zukunft reicht.

So sieht die Dürre aus dem All aus

Die anhaltende Dürre hat auch der deutsche ISS-Kommandant Alexander Gerst im All mit Erschrecken festgestellt. Am Montagabend twitterte er zwei Fotos, eines davon von NRW, erkennbar ist der Rhein und der große Tagebau Hambach. Gersts Kommentar: "Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte."

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ein Mähdrescher fährt über ein Getreidefeld: Dürre bringt einige Landwirte in Schwierigkeiten.
Ein Mähdrescher fährt über ein Getreidefeld: Dürre bringt einige Landwirte in Schwierigkeiten. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)

In dem neuen 46-Tage Modell wird es im Mittel der kommenden Wochen bis zu 2 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Die Zeit hochsommerlicher Temperaturen wird damit aber nach der großen Hitze in dieser Woche vorbei sein, wenn sich die Vorhersage bestätigt.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Die Entwicklung über einen Zeitraum von sechs Wochen vorherzusagen, gilt als ein Unternehmen, das mit großer Unsicherheit behaftet ist. Die Modelle des ECMWF werden aber in der Fachwelt als führend eingeschätzt, die Langfristprognose hatte auch die lange Hitze mit viel Trockenheit richtig vorhergesagt, obwohl in Deutschland in der Zeit eigentlich abwechslungsreiches Wetter zu erwarten ist.

Ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa hat sich aber wieder neu aufgebaut, das spiegelt sich auch in der neuen ECMF-Vorhersage wider. Das ECMWF-Modell für einen längerfristigen Zeitraum liefert anders als Kurz- und Mittelfristprognosen nur gemittelte Wochenwerte und auch da nur Anomalien, also Abweichungen von dem langjährigen Mittel.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Bericht über die erste Dürreprognose mit Informationen zur Methode der Langfristexperten
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
64 Millionen beim Eurojackpot am Dienstag
Von Tobias Eßer
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Von Marc von Lüpke
DeutschlandGroßbritannienISSJörg Kachelmann
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website