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Wetter – Stromausfälle, blockierte Straßen: Unwetter sorgt für Chaos in Europa


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Schnee und Unwetter sorgt für Chaos in Europa

Aktualisiert am 30.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Ein Schneepflug reinigt eine schneebedeckte Straße: Auch in den kommenden Tagen wird mit Schneefälle und extrem niedrige Temperaturen in Spanien gerechnet.
Ein Schneepflug reinigt eine schneebedeckte Straße: Auch in den kommenden Tagen wird mit Schneefällen und extrem niedrige Temperaturen in Spanien gerechnet. (Quelle: Alvaro Barrientos/dpa-bilder)
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Die malerische Winterlandschaft können die Bewohner im Norden Spaniens kaum genießen. Viele Menschen leiden unter dem Wintereinbruch.

Heftiger Schneefall und Unwetter haben in Spanien und Frankreich viele Regionen in Chaos gestürzt. Auf Menorca mussten rund 30.000 Haushalte aufgrund eines Tornados, der die Balearen-Insel am Wochenende heimgesucht hatte, am Dienstag bereits seit knapp 48 Stunden ohne Strom ausharren, wie die Regionalbehörden mitteilten.

Das Versorgungsunternehmen Endesa werde zur Behebung des Problems im Laufe des Tages rund 60 Generatoren installieren, hieß es. Im Nordwesten Spaniens sorgten arktische Luftmassen seit dem Wochenende für einen ungewöhnlich frühen Wintereinbruch und weiße Landschaften. Für Dienstag gab der Wetterdienst Aemet für 24 der 50 Provinzen des Landes die Alarmstufe Orange oder Gelb aus.

Viele Straßen und Autobahnen waren in den Autonomen Gemeinschaften Asturien und Galicien am Dienstag wegen des Schnees weiterhin unbefahrbar, eine wichtige Zugverbindung war seit Montag unterbrochen. Heftige Stürme hatten am Sonntag und Montag Bäume und Strommasten umgerissen. Zur Unterstützung der Räumungsarbeiten schickten die Streitkräfte rund 120 Angehörige der Militärischen Nothilfeeinheit UME. Die malerischen Winterlandschaften in Asturien konnten die Bewohner von rund 4.600 Häusern kaum genießen – sie waren am Dienstag laut Regionalbehörden weiter ohne Stromversorgung.

1.000 Menschen stranden auf Regionalstraße

Auch Frankreich hat mit dem Wetter zu kämpfen: Nach einem heftigem Wintereinbruch sind 195.000 Haushalte ohne Strom. Mehr als 1.000 Menschen mussten die Nacht zum Dienstag wegen heftigen Schneefalls in Notunterkünften verbringen. Zeitweise steckten mehr als 800 Autos auf blockierten Regionalstraßen fest, wie die Departements Haute-Loire und Loire mitteilten. Einige Räumfahrzeuge kamen nur schwer durch, weil gestrandete Autofahrer ihre Wagen verlassen und Lastwagenfahrer Fahrverbote für Gebirgsstraßen ignoriert hatten. Auf mehreren Bahnstrecken in der Region Lyon war kein Zugverkehr möglich, meldete die französische Bahn. Hunderte Helfer waren im Einsatz.

Vom Stromausfall betroffen sei vor allem das Zentrum des Landes, teilte der Netzbetreiber Enedis am Dienstag in Paris mit. Techniker seien bemüht, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Wegen des verfrühten Wintereinbruchs hatten die Behörden zuvor die zweithöchste Warnstufe ausgerufen und Autofahrer aufgefordert, sich nur mit Winterausrüstung auf den Weg zu machen. Turnhallen wurden in Notunterkünfte verwandelt. Landesweit galt am Dienstagmorgen noch eine Unwetterwarnung für 17 Departements, insbesondere wegen Eis und Schnee. In Südfrankreich warnten die Behörden vor heftigem Regen und Überschwemmungen. Auf Korsika begannen die Menschen, die Schäden eines heftigen Sturms vom Vortag zu beseitigen.


Auch in Italien verursachten schwere Stürme Chaos: Mindestens neun Menschen sind gestorben. In St. Martin in Thurn in Südtirol wurde am Montagabend ein freiwilliger Feuerwehrmann von einem Baum erschlagen. Weitere Tote gab es laut Medienberichten unter anderem im Umland von Rom und Neapel. In Venedig standen große Teile der Altstadt unter Wasser. In Genua musste der internationale Flughafen gesperrt werden.

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Verwendete Quellen
  • dpa
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