Sie sind hier: Home > Panorama >

Für Korallen schädlich: Palau verbietet als erstes Land der Welt Sonnencremes

Umweltschutz  

Palau verbietet als erstes Land der Welt Sonnencremes

02.11.2018, 14:31 Uhr | dpa

Für Korallen schädlich: Palau verbietet als erstes Land der Welt Sonnencremes. Um die Korallenriffe zu schützen wird Palau bald viele Arten von Sonnenschutzmitteln verbieten.

Um die Korallenriffe zu schützen wird Palau bald viele Arten von Sonnenschutzmitteln verbieten. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/Illustration. (Quelle: dpa)

Canberra (dpa) - Der Pazifikstaat Palau will als erstes Land der Welt allen Sonnenschutz mit Substanzen verbieten, die für Korallen schädlich sind. Präsident Thomas Remengesau bestätigte ein entsprechendes Gesetz, das das Parlament bereits verabschiedet hat.

Das Gesetz gegen "Korallengift-Sonnencremes" soll 1. Januar 2020 in Kraft treten. Wer trotzdem damit handelt, muss mit umgerechnet bis zu 875 Euro Strafe rechnen. Wer sich nur damit einreibt, soll zunächst allerdings ohne Geldbuße davon kommen.

Palaus Präsident kündigte zudem an, alle solchen Cremes beschlagnahmen zu lassen, wenn sie von ausländischen Urlaubern ins Land gebracht werden. Remengesau mahnte aber auch, ein "vernünftiges Gleichgewicht zu halten zwischen der Erziehung und der Abschreckung von Touristen". In bestimmten Sonnencremes sind unter anderem die Chemikalien Oxybenzon und Octinoxat enthalten, die Korallen ausbleichen oder ganz absterben lassen.

Palau - gelegen zwischen Australien und Japan - besteht aus mehr als 350 Inseln, hat aber nur etwa 20.000 Einwohner. Seit einiger Zeit setzt man dort verstärkt auf umweltschonenden Tourismus. Pro Jahr kommen etwa 100.000 Urlauber, die meisten aus Asien und den USA. Ähnliche Pläne gibt es auch auf Hawaii, wo 2021 ein Verbot in Kraft treten soll, sowie auf der Karibik-Insel Bonaire.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal