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Japan Airlines: Polizei nimmt betrunkenen Co-Piloten vor dem Start fest

Japan Airlines  

Polizei nimmt betrunkenen Co-Piloten vor dem Start fest

02.11.2018, 14:26 Uhr | dpa

Japan Airlines: Polizei nimmt betrunkenen Co-Piloten vor dem Start fest. JAL-Flugzeuge sind auf dem Rollfeld am Haneda Airport: Japans Luftfahrtbranche macht mit Alkoholproblemen ihres Flugpersonals peinliche Schlagzeilen.

JAL-Flugzeuge sind auf dem Rollfeld am Haneda Airport: Japans Luftfahrtbranche macht mit Alkoholproblemen ihres Flugpersonals peinliche Schlagzeilen. Foto: Christopher Jue/EPA. (Quelle: dpa)

Tokio (dpa) - Japans Luftfahrtbranche macht mit Alkoholproblemen ihres Flugpersonals peinliche Schlagzeilen. Verkehrsminister Keiichi Ishii sah sich heute dazu gezwungen, striktere Regeln für die Branche anzukündigen.

Anlass dazu war die Festnahme eines alkoholisierten Co-Piloten der Fluglinie Japan Airlines (JAL) durch die britische Polizei vor einem geplanten Flug von London nach Tokio vor kurzem. Der 42-jährige Japaner hatte nach Angaben japanischer Medien in der Nacht vor dem Flug zwei Flaschen Wein und fast zwei Liter Bier getrunken - was weit über dem in Großbritannien Erlaubten liegt.

Einen Alkoholtest der japanischen Fluglinie bestand der Mann jedoch problemlos. Erst dem Fahrer eines Flughafenbusses fiel der Alkoholgestank des Japaners auf, woraufhin er die Polizei alarmierte. Die Maschine hob deswegen verspätet und nur mit zwei statt der üblicherweise drei Piloten Richtung Tokio ab. Vor einem britischen Gericht gab der Pilot zu, mehr als dort erlaubt getrunken zu haben.

Doch der Japaner ist kein Einzelfall. In letzter Zeit kommen immer wieder Fälle von Alkoholmissbrauch in Japans Luftfahrtbranche ans Tageslicht. So musste sich der JAL-Konkurrent All Nippon Airways (ANA) dieser Tage für Verspätungen auf Japans Urlaubsinsel Okinawa entschuldigen, weil einem der Piloten nach einer durchzechten Nacht unwohl war. Ein JAL-Flugbegleiter wurde zudem dabei erwischt, wie er während eines Fluges ein Bier auf einer Kabinentoilette vertilgte.

Man werde sich die Standards in anderen Ländern anschauen und striktere Regeln einführen, versprach Transportminister Ishii. Es werde alles getan, um die Flugsicherheit zu gewährleisten, hieß es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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